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Weil es zu wenige Boote für die Weiterfahrt gibt, versammeln sich immer mehr Menschen in einem kleinen Ort an der Küste Kolumbiens. Dort hat man den Notstand ausgerufen.

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In der kolumbianischen Gemeinde Necoclí sind Tausende Migrantinnen und Migranten gestrandet, die auf die Überfahrt ins benachbarte Panama warten.

In der kolumbianischen Gemeinde Necoclí sind Tausende Migrantinnen und Migranten gestrandet, die auf die Überfahrt ins benachbarte Panama warten.

AFP

Die Menschen stammen aus südamerikanischen und karibischen Staaten wie Kuba oder Haiti. Gemäss der Nachrichtenagentur AFP kommen einige von ihnen aber auch aus Afrika. 

Die Menschen stammen aus südamerikanischen und karibischen Staaten wie Kuba oder Haiti. Gemäss der Nachrichtenagentur AFP kommen einige von ihnen aber auch aus Afrika.

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Es gibt zu wenige Boote vor Ort, um alle Menschen nach Panama zu transportieren.

Es gibt zu wenige Boote vor Ort, um alle Menschen nach Panama zu transportieren.

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  • In Kolumbien warten Tausende Migrantinnen und Migranten auf ihre Weiterreise in die USA.

  • Sie stammen aus Kuba, Venezuela, aber auch aus weit entfernten afrikanischen Staaten.

  • Die wenigen Boote vor Ort können nicht alle Menschen ins benachbarte Panama bringen.

In Kolumbien sind rund 15’000 Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg Richtung Norden in einer Gemeinde im Nordwesten des Landes steckengeblieben. Die Menschen stammen vor allem von ausserhalb des südamerikanischen Kontinents und aus der Karibik, schrieb die kolumbianische Ombudsstelle nach einem Besuch des Ombudsmanns Carlos Camargo in Necoclí an der Karibikküste am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter. Gemäss der Nachrichtenagentur AFP kommen einige von ihnen aber auch aus Afrika.

Weiterfahrt nach Panama nicht möglich

Die Migrantinnen und Migranten sitzen Medienberichten zufolge seit mehr als zehn Tagen in Necoclí fest, weil es zu wenige Boote gibt, um sie nach Capurgana an der Grenze zu Panama zu bringen. Von dort führt eine der gefährlichsten Migrationsrouten der Region über Mittelamerika und Mexiko in die USA. Viele Migrantinnen und Migranten bleiben auch jahrelang an der Grenze zwischen Mexiko und den USA hängen. Der Fischer- und Touristenort Necoclí rief den öffentlichen Notstand aus. Camargo appellierte an seine Ombudskolleginnen und Ombudskollegen in Kolumbiens Nachbarländern Ecuador und Panama, die Mechanismen der Zusammenarbeit zu überprüfen, um die Migrationskrise zu überwinden, die er international nannte.

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(DPA/pme)

15’000 Migranten kommen nicht aus Kolumbien raus
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