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Am Freitag war von 17 Toten die Rede. Gestorben seien nun weitere Menschen mit besonders schweren Vergiftungserscheinungen und Patienten im Koma. Grund ist eine Vergiftung mit gepanschtem Alkohol.

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Laut dem russischen Investigativ-Komitee, das den Fall untersucht, soll es sich um diesen Alkohol handeln. 

Laut dem russischen Investigativ-Komitee, das den Fall untersucht, soll es sich um diesen Alkohol handeln.

AFP

Die russische Polizei hat im Zusammenhang mit dem gepanschten Alkohol sechs Personen festgenommen. (Symbolbild)

Die russische Polizei hat im Zusammenhang mit dem gepanschten Alkohol sechs Personen festgenommen. (Symbolbild)

imago images/Russian Look

Mittlerweile sind 26 Menschen an den Folgen der Vergiftungen gestorben. (Symbolbild) 

Mittlerweile sind 26 Menschen an den Folgen der Vergiftungen gestorben. (Symbolbild)

imago images/alexwhite

  • In Russland kam es zu einer Massenvergiftung mit gepanschtem Alkohol.

  • Mittlerweile forderte die Vergiftung schon 29 Todesopfer.

  • Der zuständige Gouverneur, Denis Pasler, kündigte grossflächige Kontrollen von Verkaufsstellen an.

  • Wodka und anderer Trinkalkohol dürfen in Russland nur mit offiziellen Kennnummern verkauft werden.

  • Im Zusammenhang mit der Vergiftung wurden sechs Menschen festgenommen.

Weitere Menschen sind im Krankenhaus an den Folgen der am 7. Oktober bekannt gewordenen massenhaften Vergiftung gestorben, teilten die Behörden der betroffenen Regionen Orenburg mit. Orenburg liegt rund 1200 Kilometer südöstlich der russischen Hauptstadt Moskau an der Grenze zu der zentralasiatischen Republik Kasachstan. Die Zahl der Überlebenden liege bei über 20, hiess es. Seit Tagen werden immer höhere Opferzahlen gemeldet.

Am Freitag war von 17 Toten die Rede gewesen. Gestorben seien nun weitere Menschen mit besonders schweren Vergiftungserscheinungen und Patienten im Koma, hiess es. Der zuständige Gouverneur, Denis Pasler, kündigte grossflächige Kontrollen von Verkaufsstellen in der Umgebung an, um den gepanschten Alkohol aus dem Verkehr zu ziehen. «Bis zum Abschluss der Ergebnisse kann Alkoholkonsum lebensgefährlich sein», warnte er. Mehr als 1200 Glas- und Plastikflaschen waren bereits beschlagnahmt worden.

In Russland kommt es immer wieder zu schweren Alkoholvergiftungen

Wodka und anderer Trinkalkohol dürfen in Russland nur mit offiziellen Kennnummern verkauft werden. Trotzdem kommt es immer wieder zu schweren Alkoholvergiftungen besonders in der Provinz, weil dort Getränke bisweilen aus billigem, aber lebensgefährlichem Industriealkohol hergestellt werden.

Wegen des Handels mit dem gepanschtem und nicht zugelassenen Alkohol wurden sechs Verdächtige festgenommen. Sie sollen die Getränke vor allem in der Grossstadt Orsk in der Region Orenburg, aber auch in anderen Orten verkauft haben.

Es handelt sich um einen der grössten Fälle dieser Art der vergangenen Jahre. 2016 starben in Irkutsk 76 Menschen, nachdem sie Alkohol, der mit einem Glasreinigungsmittel versetzt war, getrunken hatten.

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Hier findest du Hilfe:

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(dpa/fos)

26 Tote nach Massenvergiftung mit gepanschtem Alkohol
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