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Gemäss eines Berichts der «SonntagsZeitung» kommt es im Kanton Aargau vielfach zu Festnahmen, denen eine gesetzliche Grundlage fehlt.

Die Aargauer Polizei wendet laut einem Gutachten Wildwest-Methoden an. (Symbolbild)

Die Aargauer Polizei wendet laut einem Gutachten Wildwest-Methoden an. (Symbolbild)

BRK News

Ein einschlägiger Dienstbefehl der Aargauer Kantonspolizei nimmt mutmassliche Kriminaltouristen ins Visier. Ein Gutachten, das unter anderem zehn Fälle von Festnahmen untersucht hat, kommt laut «SonntagsZeitung» zum Schluss, dass die gesetzlichen Bestimmungen häufig nicht eingehalten würden. Schon ein Schraubenzieher in einem kontrollierten Auto mit osteuropäischem Nummernschild reichte offenbar aus, damit die Insassen des Einbruchsdiebstahls beschuldigt wurden.

Aber auch in Fällen, die Personen mit Wohnsitz in der Schweiz betrafen, hat die Aargauer Kantonspolizei Wildwest-Methoden angewendet. So urteilt das Aargauer Obergericht, dass ein 24-Jähriger einer in der Bundesverfassung ausdrücklich verbotener «erniedrigenden Behandlung» ausgesetzt worden sei. Seit mehr als eineinhalb Jahren wartet das mutmassliche Opfer nun, dass die verantwortlichen Beamten Rechenschaft ablegen müssen.

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Aargauer Polizei geht gezielt gegen Ausländer vor
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