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Die Gründer des urbanen Netzwerks Ron Orp haben ein neues Stellenportal für Kreative gegründet. Hier zählen nicht Diplome und Abschlüsse, sondern die speziellen Skills. Ein Algorithmus matcht die Userinnen und User mit passenden Jobs.

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Es gibt eine neue Job-Plattform für kreativ Schaffende.

Es gibt eine neue Job-Plattform für kreativ Schaffende.

Unsplash

Erschaffen wurde sie von den Ron-Orp-Gründern Romano Strebel (links) und Christian Klinner (rechts), mit dabei ist auch Beat Bodinga von Odinga Ventures.

Erschaffen wurde sie von den Ron-Orp-Gründern Romano Strebel (links) und Christian Klinner (rechts), mit dabei ist auch Beat Bodinga von Odinga Ventures.

elliot

Wer sich als Talent anmeldet, kann alle seine Skills präsentieren.

Wer sich als Talent anmeldet, kann alle seine Skills präsentieren.

Screenshot We Talents

  • Eine neue Jobplattform vernetzt kreative Schaffende.

  • Sie ist von den Gründern von Ron Orp erschaffen worden.

  • Statt Diplome und Abschlüsse geben die User an, welche Skills sie haben.

  • Ein Algorithmus sucht automatisch nach Jobs, die zu den angegebenen Skills passen.

Jetzt können dir deine speziellen Talente zu einem Job verhelfen: Die neue Job-Plattform We Talents verbindet Kreativschaffende mit dem passenden Auftraggeber. Wer sich hier anmeldet, kann sich mit allen Skills anbieten, auch denjenigen, die man nicht klassisch mit einem Diplom erworben hat.

Die Job-Plattform We Talents wurde von den Gründern des urbanen Netzwerks Ron Orp ins Leben gerufen. «Bis jetzt hat ein zentraler Ort mit Jobs für Kreativschaffende gefehlt», sagt Romano Strebel, Co-Gründer von Ron Orp. Diese Lücke soll nun We Talents schliessen. «We Talents ist eine zentrale und unbürokratische Lösung für das Finden, Verpflichten und Bezahlen von Talenten», sagt Strebel.

Die Nutzerinnen und Nutzer melden sich auf We Talents an und können ihre Skills auflisten. Die Idee sei es, dass man all seine Fähigkeiten ins Spiel bringen kann: «Wir sind kein klassisches Karriereportal.» So zählt We Talent auch Chillen über Humor bis Ausgang zu den Skills. «Wir wollen den Menschen in seiner ganzen Breite zeigen», sagt Strebel.

Die Auftraggeber und Unternehmen können auf der Plattform ihre Jobs und Projekte anbieten. Wenn es passt, gibt es einen Match und passende Aufträge werden angezeigt.

We Talents will keine knallharte Job-Plattform sein. Sogenannte Passion Skills sollen hier eine grosse Rolle spielen, wie Co-Gründer Romano Strebel erklärt. «Die Frage ist: Muss ich mich ausbilden oder kann ich auch einfach eine Leidenschaft haben?», sagt er. We Talents setzt auf das Zweite. Für viele Menschen, die dieses Arbeitsmodell wählen, heisst das, dass sie keine Festanstellung haben. Auf einem Blog gibt We Talents Tipps, wie man als Freelancer oder Freelancerin das Arbeitsleben meistert.

We Talents ist seit dem 12. April online. Eine der angemeldeten Userinnen ist Mia Odermatt. Die Kulturmanagerin und Projektleiterin ist begeistert von der neuen Plattform: «Es ist für mich ein Ort, wo ich, gerade in Zeiten von Corona, über ein Netzwerk Reichweite generieren kann», sagt sie.

Wenn die Plattform erst mal angelaufen sei, werden laut Odermatt viele Arbeitgeber auf der Suche nach Talenten die Plattform durchscrollen. «Und zwar nicht nur aus der Kreativwirtschaft» Sie selber hat schon zwei Vorschläge für Jobs bekommen, die zu ihr passen könnten.

Es gefällt ihr, dass sie auch als Talent Jobs posten kann und dank des Algorithmus Leute vorgestellt bekommt, die sie auf Linkedin oder anderen Plattformen nicht erreichen würde. «Und das Beste ist, dass ich die mit einem Klick bezahlen kann», sagt sie. Das eingebaute Abrechnungssystem hätte ihr in der Vergangenheit viel Zeit gespart.

Erste Jobplattform mit integriertem Bezahlsystem

«Eine Job-Plattform mit integriertem Payrolling, das gab es vorher so noch nicht», erkärt Romano Strebel. Die Abzüge für die Sozialversicherungen macht das System automatisch, dazu werde noch eine Gebühr von drei bis fünf Prozent pro Auftrag abgezogen. Das Anmelden auf der Plattform ist gratis. Wenn man miteinander ins Gespräch kommen will, gibt es Abos ab 8.90 Franken pro Monat.

Damit es zu Aufträgen kommt, müssen die Firmen diese auch posten: Die We-Talents-Gründer haben schon verschiedene Unternehmen für ihre Plattform gewinnen können, so wird zum Beispiel das Schweizer Unternehmen Freitag in Zukunft We Talents als zukünftige Plattform für Jobs und Aufträge für Freelancer nutzen, wie eine Sprecherin auf Anfrage bestätigt.

Auch Ricola macht mit, «um mit Talenten ins Gespräch zu kommen», wie ein Sprecher zu 20 Minuten sagt. Es sei vorgesehen, auf We Talents Jobs im Marketing und Branding auszuschreiben.

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