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Viele Schweizer pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort. Nicht so in Küssnacht: Hier arbeiten 37 % vor der Haustüre. Geht es um Abstimmungen, nehmen die Küssnachter im Vergleich mit dem Kanton ebenfalls eine spezielle Rolle ein.

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2018 haben im Schwyzer Bezirk Küssnacht 2’669 Personen, die im Bezirk lebten auch hier gearbeitet.  

2018 haben im Schwyzer Bezirk Küssnacht 2’669 Personen, die im Bezirk lebten auch hier gearbeitet.

Bezirk Küssnacht

Diese Zahl ist damit deutlich höher als in den meisten Gemeinden.

Diese Zahl ist damit deutlich höher als in den meisten Gemeinden.

Bezirk Küssnacht

Hier ist zu sehen, dass es im Jahr 2014 sogar noch 2751 Personen waren, die in Küssnacht lebten und gleichzeitig auch vor der Haustüre ihrer Arbeit nachgingen. 

Hier ist zu sehen, dass es im Jahr 2014 sogar noch 2751 Personen waren, die in Küssnacht lebten und gleichzeitig auch vor der Haustüre ihrer Arbeit nachgingen.

Screenshot Bundesamt für Statistik

  • In Küssnacht (SZ) haben 2018 37 Prozent vor der Haustüre gearbeitet.

  • Für Bezirksammann Armin Tresch (CVP) ist diese hohe Zahl nachvollziehbar.

  • Auch bei Abstimmungen nehmen die Küssnachter im Vergleich mit dem Kanton ebenfalls eine spezielle Rolle ein.

  • Seit 1990 haben die Küssnachter in 248 von 283 Abstimmungen ihre Zettel wie Herr und Frau Schweizer in die Urne gelegt.

  • Mit knapp über 80 Prozent sind die Küssnachter jeweils den Empfehlungen der BDP gefolgt.

Die Schweizer sind ein Volk von Pendlern. Im Jahr 2018 waren es rund 3,6 Millionen Menschen, die jeweils von ihrem Wohn- zum Arbeitsort und wieder nach Hause reisten. Betrachtet man die Mobilitätsstatistik des Bundes fällt etwas auf: Mit 2’669 Personen oder rund 37 Prozent der Arbeitnehmer, die in Küssnacht (SZ) leben, arbeiten auch innerhalb des Bezirks. Diese Zahl ist damit deutlich höher, als in den meisten Gemeinden. 2018 haben insgesamt 6’214 ihr Brot in Küssnacht verdient. Für Bezirksammann Armin Tresch (CVP) ist diese hohe Zahl nachvollziehbar: «In Küssnacht sind mehrere Bauunternehmen angesiedelt und viele weitere Arbeitsstellen gibt es im Industriegebiet Fänn.»

Weiter fällt auf, dass die Stimmberechtigten von Küssnacht, im Vergleich mit dem Kanton Schwyz als Sieger glänzt. Seit 1990 haben die Küssnachter in 248 von 283 Abstimmungen ihre Zettel wie Herr und Frau Schweizer in die Urne gelegt und damit eine Gewinnerquote von 87,6 Prozent erreicht, wie die «Aargauer Zeitung» schrieb. Dass Küssnacht in diesem Bereich an der Spitze liegt, war Tresch bekannt. Aber er sagt: «Diese Zahl hätte ich nicht so hoch eingeschätzt.»

Was Tresch nicht so sehr gefallen dürfte, ist die Tatsache, dass die Küssnachter jeweils mit knapp über 80 Prozent den Empfehlungen der BDP gefolgt sind. Auf die Frage, ob dies bei ihm zu einem Parteiwechsel hätte führen können, sagt Tresch lachend: «In der Zwischenzeit hat sich die Antwort auf diese Frage erledigt, wegen der Fusion zwischen der CVP und der BDP zur Die Mitte.»

Bei zwei Statistiken fallen Küssnachter aus dem Rahmen
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