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In Doha feiert Roger Federer sein Comeback. Nach mehr als 400 Tagen Pause und zwei Knieoperationen. Auf einer Pressekonferenz vor dem Turnier spricht der Star erstmals ausführlich über die Pause.

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Roger Federer kehrt in der nächsten Woche auf den Court zurück. 

Roger Federer kehrt in der nächsten Woche auf den Court zurück.

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Damit gibt der Schweizer sein Comeback. 

Damit gibt der Schweizer sein Comeback.

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Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel spricht er Klartext. 

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel spricht er Klartext.

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  • In Doha gibt Federer sein Comeback.

  • Auf der Pressekonferenz vor dem Turnier redet der Tennis-Star Klartext.

  • Er spricht über seine Verletzung, Schmerzen und Erwartungen, die er an sich selbst hat.

Bald ist es soweit. Nach mehr als 400 Tagen Pause und zwei Knieoperationen wird Roger Federer am ATP-Turnier in Doha auf die ATP-Tour zurückkehren. Nach einem Freilos trifft er auf den Sieger des Duells zwischen Jérémy Chardy und Daniel Evans. Auf der Pressekonferenz vor dem Turnier redet der Schweizer Tennis-Star Klartext. Vor den Journalisten spricht er über seine Verletzung, Schmerzen und Rücktrittsgedanken.

«Wenn du verletzt bist, verlängert das automatisch deine Karriere, sofern du nicht zurückgetreten bist. Das Knie wird diktieren, wie mein Comeback aussieht», meint Federer auf der PK. Und: «Es ist sicher selten, einen 39-Jährigen zurück zu sehen auf der Tour nach so viel Zeit. Es ist wichtig, dass ich schmerzfrei bin. Ich bin gespannt, wie es herauskommt.» Dass er noch viele Fragezeichen habe, sei normal. Der Schweizer sagt: «Wenn du von einer Verletzung zurückkommst, ist die grosse Herausforderung, deinem Körper wieder zu vertrauen. Du hast im Spiel keine Zeit nachzudenken. Der Gegner spürt es, wenn du nicht 100 Prozent bist. Ich fühle, dass ich auf einem guten Level bin. Aber noch nicht in Bestform.»

«Ich wollte nicht mit dem Australian Open aufhören»

Angesprochen darauf, ob er an den Rücktritt gedacht habe, erzählt Federer seinen Leidensweg. Er redet von der Zeit nach der ersten Operation, in der Komplikationen aufkamen, das Knie anschwoll. Er verstand nicht, was los war. «Ich war down nach der zweiten OP, ich stellte alles in Frage», gibt der «Maestro» zu. Und: «Ich wusste aber, dass ich einfach wieder gesund werden will. Ich wollte nicht mit dem Australian Open und dem Match in Africa aufhören.»

Ein Ziel bei seinem Comeback habe er nicht, so Federer weiter. «Die Resultate sind erst einmal sekundär. Es geht darum: Wie geht es dem Knie? Wie fühle ich mich auf der Tour? Bis Wimbledon die Turniere nützen, um auf 100 Prozent zu kommen. Wenn ich schlechtere Resultate habe, ist das nicht so schlimm», sagt er. Das Wichtigste sei, dass er auf sein Knie schaue. «Es fühlt sich nicht jeden Tag gleich an. Vor dem Sprint fragst du dich: Wie geht es mit dem Knie?»

Man darf also gespannt sein. Darauf, wie Federer, der, wie er selbst bestätigt, nicht an Corona erkrankte, auftritt, wie fit er ist, wie gut er in Doha spielt. Und wohl auch auf seinen neuen On-Schuh. Wie 20 Minuten aufdeckte, kehrt Federer nämlich mit einem neuen Schuh-Modell der Schweizer Marke On auf den Court zurück. Eine Recherche, die Federer auf der PK bestätigt. Er antwortet auf eine entsprechende Frage: «Meine Pause gab mir Zeit, dieses Projekt voranzutreiben. Einen Tennisschuh kannst du nicht über Nacht bauen. Ich habe jetzt hier in Doha mit einem On-Schuh trainiert, mal schauen, ob ich am Dienstag auch damit spiele. Bis jetzt fühlt er sich perfekt an. Es ist noch ein Prototyp. Eine spannende Sache.»

Beim Comeback sind die Resultate für Roger Federer «erstmals sekundär»
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