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Bettwanzen haben eines der modernsten Atom-U-Boote der USA befallen. Die kleinen Tierchen mussten mit chemischen Hilfsmitteln von der USS Connecticut entfernt werden, während die Besatzung in Autos schlief.

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Die Besatzung der USS Connecticut berichtet laut der «New York Post» von einem Bettwanzen-Problem. 

Die Besatzung der USS Connecticut berichtet laut der «New York Post» von einem Bettwanzen-Problem.

REUTERS

Die unliebsamen Blutsauger würden schon ein Jahr auf dem Atom-U-Boot mitfahren. 

Die unliebsamen Blutsauger würden schon ein Jahr auf dem Atom-U-Boot mitfahren.

CC PD /  Mass Communication Specialist Seaman Stephen W. Rowe

Nun wurden die Bettwanzen auf der USS Connecticut nachgewiesen und bekämpft. (Symbolbild)

Nun wurden die Bettwanzen auf der USS Connecticut nachgewiesen und bekämpft. (Symbolbild)

imago images / Nature Picture Library

  • Bettwanzen haben das Atom-U-Boot USS Connecticut befallen.

  • Die kleinen Tiere haben sich in den Schlafplätzen eingenistet.

  • Das U-Boot sei laut Medienberichten seit einem Jahr befallen.

  • Nun wurden die Tiere identifiziert und beseitigt.

Sie ist 108 Meter lang und ist seit Ende der 90er-Jahre in den Weltmeeren unterwegs: Die USS Connecticut ist ein Jagd-U-Boot der sogenannten Seawolf-Klasse der US Navy. Eine Besatzung von über 100 Personen und ein knappes Dutzend Offiziere sind normalerweise auf dem Atom-U-Boot stationiert. Doch Ende 2020 hatten die Angehörigen der Navy mit einer Bedrohung der anderen Art zu kämpfen: blutsaugende Schädlinge.

Wie jetzt bekannt wurde, ist Anfang Dezember eine Beschwerde von einem Besatzungsmitglied eingereicht worden, dass sich Bettwanzen an Bord befinden. Dies während das U-Boot an der Basis Kitsap-Bremerton in Washington festgemacht war, schreibt CNN.com.

«Lebendig aufgefressen»

Das Problem bestand aber offensichtlich schon seit Frühling 2020, berichte die «New York Post». So schildert ein Unteroffizier, der anonym bleiben möchte: «Die Leute wurden in ihren Racks praktisch aufgefressen». Laut der Quelle seien mehrere Liegeplätze von Soldaten und ein Offiziersraum von den Bettwanzen betroffen. Laut der Navy gab es an Bord keine gesundheitlichen Probleme, abgesehen von «ein paar Bissen hier und da», heisst es in einer Notiz zum Vorfall.

Bis die Schädlinge jedoch beseitigt wurden, vergingen Monate. So mussten die Bettwanzen erst auf dem U-Boot nachgewiesen werden. Das war im Februar 2021 offenbar der Fall, nachdem ein Team von Technikerinnen und Technikern das U-Boot durchsuchten. «Sie mussten erst an Bord eine Bettwanze finden, um sicher zu gehen, dass dies die Ursache der juckenden Haut der Besatzung ist», erklärt Amanda Gray, stellvertretende Offizierin für öffentliche Angelegenheiten der U-Boot-Truppe der Pazifikflotte der Navy gegenüber CNN.

Regelmässige Kontrolle

Sobald die Bettwanzen identifiziert waren, begann die Arbeit, infizierte Oberflächen auf dem U-Boot chemisch zu behandeln, Matratzen wurden ausgetauscht. Während den Arbeiten wurde die Besatzung ausquartiert. Wie die Zeitung «Kitsap Sun» berichtet, schliefen einige Navy-Angehörige in ihren Fahrzeugen in der Nähe des U-Bootes, bis eine Notunterkunft für sie eingerichtet wurde. Angehörige der Besatzung fürchteten sich auch davor, dass sie Bettwanzen mit nach Hause bringen könnten. Fortan soll die USS Connecticut täglich auf Bettwanzen inspiziert werden.

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Bettwanzen legen 108 Meter langes Atom-U-Boot der US Navy lahm
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