Trotz weltweiten Hacker-Angriffen: Die Schweizer Bevölkerung fühlt sich sicher bei Dateneingaben im Internet. Das Vertrauen in Internetzahlungsmittel steigt.

Der Mobile-Service Twint gewann an Vertrauen.

Der Mobile-Service Twint gewann an Vertrauen.

Keystone

Die Stimmung bei der Schweizer Bevölkerung punkto Dateneingaben im Internet bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert – obwohl die Cyberangriffe weltweit massiv zugenommen haben. Das teilt der Internetvergleichsdienst Comparis am Mittwoch mit. Bei einer repräsentativen Umfrage zum Datenvertrauen erreichten die Antworten auf einer Skala von 1 bis 10 einen Wert von 5,5. Das entspreche dem Vorjahreswert und sei sogar leicht höher als 2019. Dabei zeigt sich: Männer und urbane Personen fühlen sich signifikant sicherer als Frauen oder Personen aus der Agglomeration oder vom Land.

Von einer «Trendwende» spricht Comparis beim Sicherheitsgefühl für Internetzahlungen. Nachdem das Vertrauen bis 2020 stetig sank, hat es seither wieder leicht zugenommen. Besonders sicher fühlen sich die User beim Bezahlen mit Twint: Ihr Mittelwert ist von 6,2 auf 7 gestiegen. Der Mobile-Service erreiche damit die Sphären der etablierten Dienste Postcard und Nachnahme, wie es weiter heisst. Apple Pay legte von 5,4 auf 5,7 zu. Bei beiden Kategorien sei das Sicherheitsgefühl jeweils bei den bis 35-Jährigen signifikant höher als bei den über 55-Jährigen.

Zurückgegangen sind dafür die Werte für die Datenschutzregeln in der Schweiz: Zwar hält die Mehrheit den Datenschutz als eher bis sehr gut geregelt, allerdings ist ihr Anteil leicht gesunken. Er habe heute mit 61,3 Prozent den tiefsten Wert seit 2018 erreicht. (abi)

Bevölkerung hat wenig Angst, Daten im Internet einzugeben
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