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Noch vor 24 Stunden wusste der britische Student Miles Routledge nicht, wann und ob er es aus Afghanistan schaffen wird. Jetzt zeigt er auf Facebook seine geglückte Evakuierung.

Der britische Student Miles Routledge wurde am Dienstag mit einem Flugzeug nach Dubai evakuiert.

Der britische Student Miles Routledge wurde am Dienstag mit einem Flugzeug nach Dubai evakuiert.

Facebook/Screenshot

  • Miles Routledge hatte nicht damit gerechnet, dass die Taliban Afghanistan so schnell einnehmen würden.

  • Seit der Übernahme befand er sich in einem Unterschlupf der vereinten Nationen.

  • Jetzt ist er in Dubai gelandet.

«Danke an die brillanten Menschen der britischen Armee. Alles gut!», schrieb der 21-Jährige gegen Dienstagmittag auf seinem Facebook-Profil. Als Beweis veröffentlichte er ein Video, in dem man ihn zusammen mit anderen Flüchtlingen in einem Flugzeug am Boden sitzen sieht.

Auf dem Flug seien keinerlei Flüssigkeiten oder scharfe Gegenstände erlaubt gewesen, schreibt Miles in einem Facebook-Post. Weiter sei ihnen nur ein Gepäckstück à 10kg genehmigt worden. «Die Menschen spendeten einander ihr Hab und Gut, weil sie dieses nicht mitnehmen durften», schreibt er. Für den Flug nach Dubai hätten ihm Männer 20 Proteinriegel in die Taschen gesteckt.

Der 21-Jährige reiste am 13. August nach Afghanistan und dachte, dass Afghanistan nicht vor Ablauf eines weiteren Monats fallen würde. Sein Ziel war es, die gefährlichsten Orte der Welt zu bereisen. Vor seiner Flugzeugevakuierung befand er sich in einem «Safe House» der vereinten Nationen.

Mittlerweile ist er in Dubai gelandet und wird wohl weiter online darüber berichten, wie seine Flucht weitergeht.

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Seinen Freunden schrieb er von «einer misslichen Lage».

Seinen Freunden schrieb er von «einer misslichen Lage».

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Er habe es aber in einen sicheren Unterschlupf der vereinten Nationen geschafft.

Er habe es aber in einen sicheren Unterschlupf der vereinten Nationen geschafft.

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Die Flüge der Royal Air Force seien gestrichen. Aber er arbeite daran, aus Kabul rauszukommen, schreibt Routledge auf Facebook. Viele der Posts hat er mittlerweile wieder gelöscht.

Die Flüge der Royal Air Force seien gestrichen. Aber er arbeite daran, aus Kabul rauszukommen, schreibt Routledge auf Facebook. Viele der Posts hat er mittlerweile wieder gelöscht.

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Britischer Student (21) hat es sicher nach Dubai geschafft
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