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Am Mittwochmorgen ist es bei der Fürstenlandbrücke in St. Gallen zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Die Stadtpolizei hat die Strasse abgesperrt.

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Ein Wasserrohrbruch bei der Fürstenlandbrücke in St. Gallen macht die Brücke unpassierbar.

Ein Wasserrohrbruch bei der Fürstenlandbrücke in St. Gallen macht die Brücke unpassierbar.

Stadtpolizei St. Gallen

Ein Bus ist in ein Loch eingebrochen.

Ein Bus ist in ein Loch eingebrochen.

Stadtpolizei St. Gallen

Das Loch hat auch den Velostreifen «verschluckt». 

Das Loch hat auch den Velostreifen «verschluckt».

20 Minuten/Pascal Eicher

  • Am Mittwochmorgen ist ein Wasserrohr bei der Fürstenlandbrücke gebrochen.

  • Ein Stadtbus ist in ein Loch eingebrochen, verletzt wurde niemand.

  • Die Strasse ist überflutet worden und musste gesperrt werden.

  • Der Wasserrohrbruch ist auf in die Jahre gekommene Rohre zurückzuführen.

  • Der Bus stürzte aufgrund eines Hohlraumes über der Hauptleitung ein.

Am Mittwochmorgen gegen 6.45 Uhr ist es bei der Fürstenlandbrücke in St. Gallen auf Höhe des Pumpwerks zu einem grösseren Wasserrohrbruch gekommen, wie die Stadtpolizei St. Gallen mitteilt. Als Folge davon ist die Strasse überflutet worden und ein St. Galler Stadtbus brach in die Fahrbahn ein. Die rund 20 Fahrgäste blieben unverletzt.

Die Zürcher Strasse ist wegen der Wassermassen von der Kräzernstrasse bis zur Geissbergstrasse komplett gesperrt worden. Eine Umleitung wurde signalisiert und die Aufräumarbeiten in Gang gesetzt. Aktuell liesse sich nicht abschätzen, wie lange die Arbeiten dauern, so die Stadtpolizei. Zuerst hiess es, die Strasse soll ab Mitte Vormittag wieder einspurig befahrbar sein. Kurz vor elf Uhr wurde mitgeteilt, dass die Sperrung noch andauert. Kurz nach 14 Uhr teilte die Polizei mit, dass die Zürcher Strasse im Bereich der Fürstenlandbrücke wieder befahr bis. Einzig der nördliche Fuss- und Veloweg bleibt vorläufig noch gesperrt.

«Man kann dem Busfahrer keinen Vorwurf machen»

Es stellt sich nun die Frage, wie es überhaupt zu einem derartigen Wasserrohrbruch kommen konnte. «Alte Leitungen gehen irgendwann kaputt. Wir hatten eigentlich bereits 2016 eine Sanierung der Leitungen durchführen wollen. Dabei gab es leider Verzögerungen», sagt Ulrich Häfliger, Abteilungsleiter Netz, Gas und Wasser der St. Galler Stadtwerke.

Warum aber fiel der Bus in ein Loch? «Man kann dem Busfahrer keinen Vorwurf machen», sagt Häfliger hierzu. «Normalerweise sind die Hauptleitungen unter der Hauptstrasse, hier ist sie aber unter dem Trottoir. Der Busfahrer fuhr rechts ran, als er den Rohrbruch bemerkte und fuhr dabei unglücklicherweise direkt auf den Hohlraum über der Leitung, wodurch das Fahrzeug durch den Boden krachte. Es war einfach Pech.»

Zum weiteren Vorgehen sagt Häfliger, dass man die kaputte Leitung glücklicherweise für ein paar Tage abstellen könne. Daher werde es wahrscheinlich eine grössere Sanierung der betroffenen Leitung geben.

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Bus bleibt in Loch stecken
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