CO2-Speicher Wald: Eigentümer fordern Entschädigung für Klimaschutzleistungen

Einige Waldeigentümer wollen, dass sie für die Pflege und Nutzung des Waldes finanziell entschädigt werden, weil sie damit dessen Klimaschutzleistungen aufrechterhalten. Mancherorts geschieht die Inwertsetzung dieser Leistungen bereits durch den Handel mit CO2-Zertifikaten. Wird der Wald bald schweizweit zur Ware?

Der Schweizer Wald bindet jährlich rund 10 Millionen Tonnen CO2 - alleine durch das Holzwachstum. Mit dem Absterben und Verbrennen von Bäumen entweicht allerdings auch wieder CO2 in die Atmosphäre.

Der Schweizer Wald bindet jährlich rund 10 Millionen Tonnen CO2 – alleine durch das Holzwachstum. Mit dem Absterben und Verbrennen von Bäumen entweicht allerdings auch wieder CO2 in die Atmosphäre.

Bild: Pius Amrein (Ruswil, 23. Oktober 2017)

Der Wald ist ein Kohlenstoffspeicher. In diesem Punkt sind sich Waldbesitzer, Forstbetriebe, Wissenschaftlerinnen und Naturschutzorganisationen einig. In einem anderen Punkt gibt es hingegen noch Klärungsbedarf: Aktuell diskutieren die Akteure der Schweizer Waldpolitik darüber, inwiefern die Klimaschutzleistung des Waldes in Wert gesetzt werden soll. Die Kernfrage: Wie kann der Wald am nachhaltigsten zur Verbesserung der Schweizer CO2-Bilanz beitragen? Zankapfel der aktuellen Diskussion bildet die Frage, ob und wie die Waldeigentümer für die CO2-Senkleistung entschädigt werden sollen.

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