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Der EHC Biel grüsst von der Tabellenspitze der National League. Grossen Anteil am guten Saisonstart hat auch der 35-jährige Topskorer Damien Brunner.

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Damien Brunner (l.) hat gut lachen.

Damien Brunner (l.) hat gut lachen.

Marusca Rezzonico/freshfocus

Der 35-Jährige ist der Bieler Topskorer nach sechs Spielen. 

Der 35-Jährige ist der Bieler Topskorer nach sechs Spielen.

Claudio De Capitani/freshfocus

Gemeinsam mit dem Finnen Toni Rajala.

Gemeinsam mit dem Finnen Toni Rajala.

Marusca Rezzonico/freshfocus

  • Der EHC Biel ist Leader in der National League.

  • Grossen Anteil am guten Saisonstart der Seeländer hat Damien Brunner.

  • Der 35-Jährige ist der Bieler Topskorer – gemeinsam mit einem anderen Spieler.

Vor neun Jahren stand Damien Brunner am Ende zuoberst: Der damals 26-Jährige war nach der Regular Season 2011/12 der erste Schweizer, der die Skorerwertung in der National League gewonnen hatte. 60 Skorerpunkte waren dem Zürcher für den EV Zug gelungen – Brunner wurde zum MVP gekürt. Nun steht der 35-Jährige nach sechs Spielen erneut zuoberst – zusammen mit Teamkollege Toni Rajala. Beide haben neun Skorerpunkte auf dem Konto, bei Brunner sind es fünf Goals und vier Assists. «Wenn ich hätte wetten müssen, hätte ich gesagt, dass wir einen guten Start haben werden», kommentierte der rechte Flügel den Saisonbeginn seines EHCB gegenüber «Blick».

Biel grüsst aktuell von der Tabellenspitze und Brunner zeigt im Spätherbst seiner Karriere wieder starke Leistungen. Er war in den vergangenen zwei Saisons öfter verletzt und auch auf den Start für die aktuelle Spielzeit gab es einen Rückschlag für den 35-Jährigen: Er musste sich einer Blinddarm-OP unterziehen lassen. Doch nun scheint er wieder fit zu sein. Die Frage wird sein, ob er diese Saison unverletzt überstehen wird. Wenn ja, könnte Brunner etwas gelingen, was er seit Jahren versucht: sich einen Titel zu ergattern.

Denn auch in seiner MVP-Saison mit dem EVZ reichte es am Ende nicht zum Meistertitel, den holten die ZSC Lions. Brunner ermöglichte die starke Saison dafür den Sprung in die NHL – mit 26 Jahren. Bei den Detroit Red Wings spielte er in der, wegen des Lockouts, nur halb so lang dauernden Saison 2012/13 mit Grössen wie Pawel Dazjuk und Henrik Zetterberg zusammen. Nach seiner guten ersten NHL-Saison pokerte er wohl zu hoch, denn er erhielt bei den Red Wings keinen neuen Vertrag und landete bei den New Jersey Devils. In zwei Saisons mit den Devils stellte sich für «Blade Brunner», wie er in Übersee genannt wurde, der erwünschte Erfolg nicht ein, weshalb er in die Schweiz zum HC Lugano zurückkehrte. Dann begann die Zeit der vielen Verletzungen. Nun scheint Brunner diese überstanden zu haben. Es wäre ihm zu gönnen, wenn er in den wohl letzten zwei Saisons seiner Karriere mindestens noch um einen Titel mitspielen dürfte – geschweige denn einen gewinnen würde.

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Damien Brunner skort für Biel wie zu seinen MVP-Zeiten
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