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Mit dem Arkana bringt Renault ein wenig Chic ins bürgerliche SUV-Segment.

BMW hat es vorgemacht, die anderen Hochpreishersteller haben nachgezogen – seit mit dem X6 die SUV stilistisch auf die schiefe Bahn geraten sind, versuchen es auch Audi, Mercedes-Benz und Land Rover mit so genannten SUV-Coupés. Nun steigt auch Renault in diese Fahrzeuggattung ein und bringt zwischen Kadjar und Koleos den Arkana in Stellung. In Russland seit knapp zwei Jahren auf Basis des Dacia Duster ein Bestseller, haben die Franzosen dafür bei ihrer Tochter Samsung in Korea eine deutlich verfeinerte Export-Version aufgelegt, die im Sommer auch in der Schweiz in den Handel kommt. Hiesige Preise für den Arkana sind noch nicht bekannt.

Trotz knackigem Schrägheck sind die Platzverhältnisse gut. Im Fond können auch Erwachsene bequem sitzen, der Kofferraum ist mit 513 Litern deutlich grösser, als man von aussen vermuten würde. Der Innenraum mit digitalem Cockpit und grossem Touchscreen schmeichelt seinen Insassen aber nicht gerade mit einer besonders noblen Materialauswahl. Und es gibt zwar alle wichtigen Assistenzsysteme bis hin zur automatischen Abstandsregelung, aber keine Hightech-Optionen wie etwa ein Head-Up-Display.

Trotz Coupé-Heck sind die Platzverhältnisse im Arkana gut, der Kofferraum ist mit 513 Litern grösser, als man von aussen vermutet.

Trotz Coupé-Heck sind die Platzverhältnisse im Arkana gut, der Kofferraum ist mit 513 Litern grösser, als man von aussen vermutet.

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Der Innenraum mit digitalem Cockpit und grossem Touchscreen gefällt, trotz der nicht besonders noblen Materialauswahl.

Der Innenraum mit digitalem Cockpit und grossem Touchscreen gefällt, trotz der nicht besonders noblen Materialauswahl.

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Die Motorenpalette umfasst einen Mildhybrid-Benziner und einen Vollhybriden mit zwei E-Motoren, später folgt ein Benziner mit 160 PS.

Die Motorenpalette umfasst einen Mildhybrid-Benziner und einen Vollhybriden mit zwei E-Motoren, später folgt ein Benziner mit 160 PS.

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Einstiegsmotor ist ein Vierzylinder mit 1,3 Litern Hubraum und 140 PS, der von einem elektrischen Starter-Generator unterstützt und so zum Mild-Hybriden wird. Im Juni folgen wie im Clio ein Vollhybrid mit zwei E-Motoren und 145 PS Systemleistung, die den Verbrauch auf theoretisch 4 Liter drücken, später folgt ein weiterer Vierzylinder mit immerhin 160 PS.

Ein gelassener Reisewagen

Auf dem Papier klingt das nach Kleinwagen und will nicht so recht zu einem Auto von knapp 4,60 Metern passen. Doch in der Praxis schlägt sich der Arkana schon mit dem Basis-Benziner ganz ordentlich. Mit dem zusätzlichen Punch des Riemenstarters ist er flott bei der Sache und spurtet in 9,8 Sekunden auf Tempo 100. Dabei ist der Arkana ein gelassener Reisewagen mit überraschend guter Geräuschdämmung und komfortablem Fahrwerk.

So kreativ wie die Designer und Designerinnen waren beim Arkana übrigens auch die Leute aus dem Marketing, als sie sich die Gattungsbezeichnung für den schrägen Typen überlegt haben. SUV durfte er nicht heissen, weil es für ihn keinen Allradantrieb gibt. Und Coupé klang den Franzosen zu sehr nach einer engen Rückbank. Deshalb haben sie einen neuen Namen zurecht gepuzzelt, nennen den Arkana nun Sports Cross Over und feiern ihn damit somit als den ersten und einzigen seiner Art.

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Der neue Renault ist der erste seiner Art
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