Die 99%-Initiative ist Geschichte – doch die Linke nimmt trotz Volks-Nein bereits weitere Steueranliegen ins Visier

Das Volk hat am Sonntag eine klare Meinung geäussert: Vermögende sollen nicht stärker besteuert werden. Doch damit ist die Diskussion nicht beendet. In Bern stehen bald weitere Steueranliegen auf der Agenda.

Die Juso um Präsidentin Ronja Jansen will bald den nächsten Pfeil aus dem Köcher nehmen: Wer mehr als 100 Mio. besitzt, soll für Klimamassnahmen zahlen.

Die Juso um Präsidentin Ronja Jansen will bald den nächsten Pfeil aus dem Köcher nehmen: Wer mehr als 100 Mio. besitzt, soll für Klimamassnahmen zahlen.

Bild: Anthony Anex/Keystone

Kaum war die Niederlage eingefahren, da twitterte SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer bereits ein «Jetzt erst recht» an ihre Anhänger. Die Partei will «das Engagement für Steuergerechtigkeit» trotz des deutlichen Volks-Neins zur 99-Prozent-Initiative weiter vorantreiben – und hat schon erste Ziele im Visier. Doch der Reihe nach: Die Schweizerinnen und Schweizer haben am Sonntag die Juso-Initiative deutlich abgelehnt, mit 35,1 zu 64,9 Stimmen. Ebenso klar ist die Vorlage am Ständemehr gescheitert.

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