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2020 sagte das Parlament Ja dazu, dass homosexuelle Paare heiraten dürfen. Dagegen ergriffen konservative Politiker und Politikerinnen das Referendum. Dieses ist jetzt zustande gekommen.

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Mit der «Ehe für alle» sollen die Rechte der LGBTQI-Community gestärkt werden. Nun ist aber das Referendum dagegen zustande gekommen.

Mit der «Ehe für alle» sollen die Rechte der LGBTQI-Community gestärkt werden. Nun ist aber das Referendum dagegen zustande gekommen.

20min/Taddeo Cerletti

Die «Ehe für alle» fordert, dass homosexuelle Paare heiraten dürfen.

Die «Ehe für alle» fordert, dass homosexuelle Paare heiraten dürfen.

Tio/ 20 minuti

Auch der Zugang zu Adoption und Samenspende wird Homosexuellen damit möglich.

Auch der Zugang zu Adoption und Samenspende wird Homosexuellen damit möglich.

Getty Images/iStockphoto

  • Mit der «Ehe für alle» sollen homosexuelle Paare heiraten und Kinder adoptieren dürfen.

  • Das passt konservativen Kreisen gar nicht: Sie haben erfolgreich das Referendum ergriffen.

  • Nun muss die Schweizer Bevölkerung über die «Ehe für alle» befinden.

Im Dezember 2020 sagte das Schweizer Parlament Ja zur sogenannten «Ehe für alle». Sieben Jahre nach dem ersten parlamentarischen Vorstoss schuf die Schweizer Politik damit die Grundlage, dass künftig auch homosexuelle Paare in der Schweiz heiraten dürfen.

Realität ist die «Ehe für alle» trotzdem noch nicht. Denn gegen den Entscheid des Parlaments ergriffen konservative Kreise, vornehmlich aus SVP und EDU, das Referendum. Dieses ist nun zustande gekommen, wie das Newsportal «Watson» vermeldet. Das Newsportal stützt sich dabei auf die Informationen von Jean-Luc Addor, SVP-Nationalrat aus dem Wallis, der sich im Referendumskomitee engagiert.

Die Unterschriften sollen am kommenden Montag der Bundeskanzlei zur Prüfung überreicht werden. Hat diese die Unterschriften für gültig erklärt, kommt es zur Volksabstimmung. Die «Ehe für alle» ermöglicht homosexuellen Paaren die Heirat. Bislang stand ihnen nur die sogenannte eingetragene Partnerschaft offen, die viele als diskriminierend empfinden.

Dies vor allem auch darum, weil homosexuellen Paaren beispielsweise die Adoption von Kindern oder der Zugang zur Samenspende nicht erlaubt ist. Mit der «Ehe für alle» würde sich das ändern. Weiterhin ausgeklammert bleibt die Möglichkeit der Leihmutterschaft.

Die Schweizer Bevölkerung hat bei der «Ehe für alle» das letzte Wort
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