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Für die Strecke von Winterthur nach Genf bräuchte Arrow fünf Minuten. Die schnittige Drohne fliegt nämlich um ein vielfaches schneller als der Schall. Vorgestellt wurde das Konzept von der Firma Kelley Aerospace aus Singapur.

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So sieht sie aus, die Drohne mit dem Namen Arrow. Entwickelt wurde sie von Kelley Aerospace in Singapur.

So sieht sie aus, die Drohne mit dem Namen Arrow. Entwickelt wurde sie von Kelley Aerospace in Singapur.

Kelley Aerospace

Bisher existiert die Kampfdrohne aber erst als Modell. Erste Testflüge sollen 2021 folgen. 

Bisher existiert die Kampfdrohne aber erst als Modell. Erste Testflüge sollen 2021 folgen.

Kelley Aerospace

Die Überschall-Kampfdrohne soll künftig Pilotinnen und Piloten in der Luft unterstützen. 

Die Überschall-Kampfdrohne soll künftig Pilotinnen und Piloten in der Luft unterstützen.

Kelley Aerospace

  • Das Unternehmen Kelley Aerospace hat die Arrow vorgestellt.

  • Die autonome Drohne soll pro Stück 9 bis 16 Mio. Dollar kosten.

  • Das Überschall-Kampfflugzeug kommt ohne Besatzung aus.

Superschnell – und superteuer: Arrow ist das erste Überschall-Kampfflugzeug der Welt ohne Besatzung, ein sogenanntes UAV. Ab sofort wird das Fluggerät verkauft. Der Preis variiert, je nach Ausstattung, zwischen 9 und 16 Millionen Dollar. Für die Drohne sollen bereits 100 Vorbestellungen vorliegen, wie Kelley Aerospace, der Hersteller des UAV gegenüber Telegraph.co.uk erklärt. Von wo diese kommen, ist nicht bekannt.

Abheben kann die Drohne noch nicht. Denn das UAV ist bisher lediglich ein Konzept, das nur als 1:1-Modell in einem Hangar existiert. Erste Testflüge mit einem funktionsfähigen 1:4-Modell sollen laut Website von Kelley Aerospace aber im ersten Halbjahr 2021 folgen.

Schnittiges Fluggerät

Die Eckdaten des UAV sind jedoch beeindruckend: Laut Medienberichten soll Arrow Mach 2,1 erreichen, was einem Tempo von knapp 2600 km/h entsprechen würde. Die Strecke von Winterthur nach Genf könnte Arrow also in rund fünf Minuten zurücklegen. Das UAV soll dabei eine Reichweite von bis zu 4800 Kilometern haben.

Das schnittige Fluggerät verfügt über eine Kohlefaserhülle und soll eine minimale Radar- und Infrarotsignatur aufweisen, erklärt Forbes.com. Das Startgewicht soll maximal 16 Tonnen betragen, das sei etwa halb so hoch wie beim Kampfflugzeug F-35 Lightning II.

Die Drohne soll einerseits ferngesteuert aber auch komplett selbstständig abheben und fliegen können. Diese Art von Hochleistungskampfdrohnen sind auch als Loyal Wingmen bekannt, so Forbes.com. «Die Arrow wurde entwickelt, um reguläre Kampfflugzeuge, die von Pilotinnen und Piloten gesteuert werden, zu ergänzen und so ein Kraftmultiplikator in der Luft zu sein», heisst es in einem Informationsblatt von Kelley Aerospace.

USA und Australien

Dabei ist Arrow nur eines von mehreren ähnlichen Projekten, die derzeit in Planung sind. Die Royal Australian Air Force (RAAF) hat Anfang März 2021 ein neues Fluggerät von Boeing getestet. Das sogenannte Airpower Teaming System (ATS) soll ebenfalls Kampfpilotinnen und -piloten in der Luft unterstützen. Die RAFF will insgesamt sechs ATS kaufen. Die Drohnen haben einen Anschaffungspreis von rund 115 Millionen Dollar.

In den USA liebäugelt die Air Force unter anderem mit dem Fluggerät namens XQ-58A Valkyrie. Das UAV soll drei Millionen Dollar kosten – pro Stück – und Tempi von knapp 1000 km/h erreichen können. Erste Tests mit dem sogenannten Skyborg-Projekt sollen im Sommer 2021 folgen.

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Drohne fliegt mit bis zu 2593 km/h – sie kostet 9 Millionen Dollar
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