Der FC Basel und Percy van Lierop haben sich im gegenseitigen Einvernehmen entschieden, die Zusammenarbeit per sofort zu beenden. Van Lierop verlasse den Club und widme sich künftig einer neuen Herausforderung, vermeldet der Tabellenführer der Super League auf seiner Homepage. Van Lierop kam Anfang 2020 als Nachwuchsverantwortlicher nach Basel. Nach dem Führungswechsel beim FCB im Mai 2021 übernahm er den Posten als Leiter Ausbildung. Nun ist der Niederländer einer von vielen, die bei den Baslern zuletzt ihren Posten räumen mussten. Scout Franco Costanzo und Klubarzt Felix Marti verliessen den Club, ebenso wie Massimo Ceccaroni, der zuletzt für das Indien-Projekt des FCB tätig war. Gemäss übereinstimmenden Medienberichten soll zudem Clubhistoriker Josef Zindel den FCB im kommenden Jahr ebenfalls verlassen.(flo)

Wie vom Pech verfolgt: Kaum ist Amir Abrashi von der einen Verletzung genesen, hat 26 Minuten gegen den FC Lugano (1:1) gespielt, erleidet der 31-Jährige erneut eine Verletzung. Der GC-Captain unterzog sich am Dienstag in der Universitätsklinik Balgrist einer MRI-Untersuchung, bei der ein erneuter Muskelfaserriss am rechten Oberschenkel festgestellt wurde, den er sich in der Partie im Tessin zugezogen hatte.

Es ist das dieselbe Verletzung, mit der Abrashi zuvor ausgefallen war. Er wird den Zürchern damit erneut für bis zu sechs Wochen fehlen. (hua)

Keine guten Nachrichten für den FC Basel. Der Tabellenführer der Super League muss ein paar Wochen auf Linksverteidiger Raoul Petretta verzichten. Der Italiener hat sich beim Aufwärmen vor dem Spiel gegen den FC Zürich am letzten Sonntag eine Muskelverletzung an der rechten Wade zugezogen und muss nun pausieren. (flo)

Luzern muss mehrere Wochen ohne Ibrahima Ndiaye und Patrick Parkas auskommen. Flügelspieler Ndiaye zog sich bei einem Foul gegen den Sion-Captain Serey Die, einen Teilriss des Innen-und Aussenbandes am Sprunggelenk am rechten Fuss zu.

Ausserdem verletzte sich Aussenverteidiger Farkas am vergangenen Wochenende gegen den FC Lugano. Der Österreicher riss sich in einem Zweikampf zwei Bänder des linken Sprunggelenkes.

YB muss die nächsten paar Wochen auf Innenverteidiger Cédric Zesiger verzeichnen. Der Schweizer Nationalspieler hat sich eine Verletzung am rechten Mittelfuss zugezogen. Weil die Schmerzen nicht abgeklungen sind, muss der 23-Jährige nun eine Wettkampfpause einlegen. Wann genau Zesiger wieder zur Verfügung stehen wird, hängt vom Heilungsverlauf ab, teilte der Schweizer Meister in einer Medienmitteilung mit. (flo)

Über 200 Spiele absolvierte Franco Costanzo für den FCB. Nach dem Ende seiner Karriere und einem Studium in Sportmanagement kehrte der Argentinier zurück in die Schweiz. Seit 2019 war der 41-Jährige als Scout der Basler aktiv. Wie der «Blick» schreibt, ist das nun Geschichte. Das Arbeitsverhältnis wurde nach einer dreimonatiger Kündigungsfrist aufgelöst. Für das Ende der Beziehung sollen wirtschaftliche Gründe und eine Reorganisation der Scouting-Abteilung verantwortlich sein. (fss)

Kehrt der ehemalige FCZ- und Gladbach-Profi Raffael in die Schweiz zurück? Es hat ganz den Anschein. Der 36-jährige Brasilianer trainiert aktuell beim FC Chiasso aus der Promotion League. Raffael war seit Sommer 2020 vereinslos.

Raffael Caetano de Araújo, wie er mit vollem Namen heisst, spielte von 2005 bis 2007 für den FC Zürich und wurde mit den Zürchern zweimal Schweizer Meister. Dann wechselte er in die Bundesliga zu Hertha Berlin und von 2013 bis 2020 stand er bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag. Bevor Raffael zum FCZ kam, hatte er bereits von 2003 bis 2005 für Chiasso gespielt. (hua)

Überraschung im Tessin! Der FC Lugano gibt am Montagnachmittag bekannt, dass Interimstrainer Mattia Croci-Torti mit einem festen Vertrag bis zum Ende der Saison 2022/2023 ausgestattet wird. Bis zur Entlassung von Abel Braga war der 39-Jährige drei Jahre als Assistenztrainer bei den Luganesi tätig. Die neue Vereinsführung hatte sich nach nur kurzer Zeit von Croci-Tortis Vorgänger Abel Braga getrennt und anschliessend angekündigt, Gespräche mit potentiellen Trainer-Kandidaten zu führen. Dabei scheint man nun im eigenen Club fündig geworden zu sein. (law)

Claudio De Capitani/freshfocus

Der FC Schaffhausen hat einen Nachfolger für Murat Yakin gefunden. Die Munotstädter wollten eigentlich Artim Shaqiri als Cheftrainer einstellen, mussten sich aber wegen dessen fehlender Arbeitsbewilligung nach einer Alternative umsehen. Fündig wurden sie nun in Martin Andermatt, der in seiner Karriere u.a. schon Trainer bei YB und bei Eintracht Frankfurt war. Bereits am Samstag wird er beim Cupspiel gegen den FC Bosporus an der Seitenlinie stehen. Der bisherige Interimstrainer Hakan Yakin sitzt ab sofort wieder als Assistent auf der Bank. Der jüngere Bruder des Nati-Trainers kennt Andermatt aus früheren Zeiten in Bern, Zug und Bellinzona bestens. (flo)

Sion-Captain Geoffroy Serey Die spielt auch in der nächsten Saison für die Sittener. Wie der Verein am Dienstag bekanntgab, verlängerte der 36-Jährige seinen Vertrag bis 2023. In dieser Saison stand er in fünf Spielen auf dem Platz und bereitete zwei Tore vor. Insgesamt absolvierte der Ivorer bislang 254 Spiele in der höchsten Schweizer Spielklasse. (fss)

Der Challenge-Ligist FC Thun verlängert den im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag mit Cheftrainer Carlos Bernegger vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2024.

«Seit rund einem Jahr leistet Carlos hier sehr gute Arbeit. Er besitzt eine natürliche Autorität, bringt viel Leidenschaft und Energie mit und hat dazu ein sehr gutes Feingefühl», lobt Sportchef Dominik Albrecht. «Er hat die Mannschaft stabilisiert und gleichzeitig auch viele junge Spieler integriert. Dieser Weg möchte der FC Thun auch in Zukunft mit Carlos Bernegger weiter führen.»

Auch der Cheftrainer ist vollen Lobes für seine Aufgabe im Berner Oberland: «Ich spüre von den Verantwortlichen des FC Thun sehr viel Vertrauen und Wertschätzung für meine Arbeit. Das ist nicht selbstverständlich und dafür bin ich sehr dankbar. Ich freue mich auf die kommende Zeit in Thun.» (ape)

Amir Abrashi hat sich im Spiel mit der albanischen Nationalmannschaft gegen Ungarn einen Muskelfaserriss am Oberschenkel zugezogen. Der Mittelfeldspieler fällt somit für voraussichtlich vier Wochen aus. Abrashi musste das Spielfeld infolge dieser Verletzung am Sonntagabend in der 69. Minute verlassen. Der Mittelfeldspieler fliegt am Dienstag zurück in die Schweiz und wird ab Mittwoch an seinem Comeback arbeiten.(flo)

Bloss vier Partien in der Super League hielt es Abel Braga auf dem Trainerposten des FC Lugano. Die neuen Besitzer der Tessiner greifen nun durch und trennen sich bereits wieder von dem 69-jährigen Brasilianer, der das Team erst auf diese Saison hin übernommen hatte. Interimistisch wird der bisherige Assistent Mattia Croci Torti ab sofort die Mannschaft weiter trainieren. (flo)

David Zibung ist nur wenige Monate nach seinem Rücktritt zurück beim FC Luzern. Die langjährige Identifikationsfigur der Innerschweizer übernimmt ab dem 1. September 2021 in einem 50-%-Pensum eine Position im Vermarktungsteam des FCL und soll sich dabei vor allem um bestehende und neue Partnerschaften des Clubs kümmern. Zudem wird Zibung künftig auch seine Erfahrungen an die Goalies der U15 und U16 des Cupsiegers weitergeben. (flo)

Die Swiss Football League (SFL) und ihre Clubs setzen am 5. Spieltag in der Super League und der Challenge League ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung. Alle Captains und die Schiedsrichter tragen eine Armbinde mit der Aufschrift «NO TO RACISM». Dies teilt die SFL in einem Communiqué mit. Weiter fordert die Swiss Football League alle Fans dazu auf, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren und zu hinterfragen, was sie gegen rassistische, homophobe und gewaltverherrlichende Äusserungen und Handlungen unternehmen können.

«Wir stehen alle in der Verantwortung, uns gegen Rassismus zu stellen», sagt Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League. «Dabei müssen wir bei uns selber damit beginnen, Vorurteile und Diskriminierung zu erkennen und gemeinsam und mit vereinten Kräften zu bekämpfen. Dazu braucht es die bewusste Handlung jedes Einzelnen, sonst bleibt auch die stärkste Botschaft nur ein Lippenbekenntnis.» (nih)

Pascal Schürpf hat seinen auslaufenden Vertrag beim FC Luzern um ein Jahr verlängert. Der 32-Jährige spielt bereits seit der Saison 16/17 für die Innenschweizer. Er entwickelte sich in der Zeit zu einer absoluten Identifikationsfigur. Mit 46 Toren und 36 Assists in 153 Pflichtspielen gehört er auch zu den besten fünf Scorern in der Vereinsgeschichte. FCL-Sportchef Remo Meyer sagt: «Pascal Schürpf hat in den vergangenen Jahren eindrücklich bewiesen, welche Qualitäten er als Fussballer, aber auch als Mensch besitzt.»

Pascal Schürpf freut sich über die vorzeitige Verlängerung seines Arbeitspapiers: «Es war mein Wunsch, weiterhin für den FC Luzern auflaufen zu können – entsprechend dankbar bin ich für die Verlängerung meines Vertrages. Der ganze Club, aber auch die Region sind mir ans Herz gewachsen und ich freue mich enorm, weiterhin die Farben des FC Luzern vertreten zu dürfen.»

Das Spiel zwischen Lausanne-Ouchy und Thun am Freitag kann nicht stattfinden. Der Westschweizer Verein kann die von der Liga geforderten 16 Spieler nicht aufbieten. Der Grund dafür: mehrere Corona-Fälle im Team. Teile der Mannschaft wurden bis zum 1. September unter Quarantäne gestellt.

Der FC Lugano trennt sich von vier Spielern, um Platz auf der Kontingentsliste zu schaffen. Miroslav Covilo, Roman Macek, Hugo Moura und Régis Tosatti Giacomin. Letztere beiden Brasilianer haben noch kein einziges Spiel für Lugano bestritten. Durch die Vertragsauflösungen hat Lugano nun sieben freie Plätze auf der Kontingentsliste und dürfte deshalb wohl in den nächsten Tagen noch einige Neuzugänge präsentieren.

FCB trennt sich von Ausbildungsleiter Percy van Lierop
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