Für ein schnelleres Tempo: Kantone sollen Impfstoffreserven abbauen

Gesundheitsminister Alain Berset tauschte sich mit den Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren über die aktuelle Lage aus. Thema war unter anderem die Impfstrategie der kommenden Wochen.

Mit dem Abbau von Impfstoffreserven soll die Impfkampagne schneller vorangetrieben werden. (Symbolbild)

Mit dem Abbau von Impfstoffreserven soll die Impfkampagne schneller vorangetrieben werden. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Bund und Kantone sind sich einig: Weil ab Mai grosse Impfstoff-Lieferungen erwartet werden, können die Kantone ihre Impfstoffreserven für die zweite Dosis bis Ende April reduzieren, schreiben das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) und die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) am Donnerstag in einer Mitteilung.

So könne das Tempo beschleunigt und die Impfkampagne rascher auch auf weitere Altersgruppen ausgedehnt werden. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) habe deshalb seine Empfehlung zuhanden der Kantone entsprechend aktualisiert, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Impfziel Ende Juni bleibt realistisch

Die Kantone hätten die nötigen Kapazitäten aufgebaut, um eine rasche Verimpfung sicherzustellen. «Das Ziel bleibt realistisch, allen Personen bis Ende Juni mindestens eine erste Impfung anbieten zu können», so das EDI und die GDK. Voraussetzung dafür sei die kontinuierliche Lieferung durch die Hersteller.

Ebenfalls an der Videokonferenz diskutiert wurde laut Mitteilung die Umsetzung des Covid-19-Gesetzes. Dieses sieht Erleichterungen für Kantone vor, welche bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Über diese tauschten sich Bund und Kantone erstmals aus.

Für ein schnelleres Tempo: Kantone sollen Impfstoffreserven abbauen
Source:
Source 1

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here