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Zusammen mit einem 60-köpfigen Sinfonieorchester lud King Lori gestern Abend zur Audienz nach Luzern. Im KKL trat die Rapperin beim Red Bull Symphonic auf. Die Highlights.

von

Katrin Ofner

Toni Rajic

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Im KKL in Luzern gab es für Loredana am Donnerstagabend eine musikalische Premiere. 

Im KKL in Luzern gab es für Loredana am Donnerstagabend eine musikalische Premiere.

dieserbobby/Red Bull

Die Rapperin trat im Rahmen des Red Bull Symphonic erstmals mit einem Sinfonieorchester auf und performte ihre Songs im Klassikgewand.

Die Rapperin trat im Rahmen des Red Bull Symphonic erstmals mit einem Sinfonieorchester auf und performte ihre Songs im Klassikgewand.

dieserbobby/Red Bull

  • Am 25. November stand Rapperin Loredana im Luzerner KKL auf der Bühne.

  • Mit einem 60-köpfigen Sinfonieorchester und zahlreichen Gästen aus der Hip-Hop-Szene performte die 26-Jährige ihre Songs beim ersten Red Bull Symphonics in der Schweiz.

  • Hier sind die Highlights von einem etwas anderen Abend mit King Lori.

Die Show:

Nach drei Jahren im musikalischen Rampenlicht stellte sich Loredana am Donnerstagabend einer neuen Herausforderung. Die Deutschrap-Queen trat im Rahmen des ersten Schweizer Red Bull Symphonic mit einem 60-köpfigen Orchester auf – und zwar im KKL in ihrer Heimat Luzern. «Ich bin nicht aufgeregt, weil ich zu Hause bin», so Lori nach den ersten zwei Songs. Das Konzept des Abends: Klassik vereint mit moderner Hip-Hop-Musik. Unter der Leitung von Arrangeur Lillo Scrimali wurden Songs wie «Genick» oder «Rosenkrieg» in ein stimmiges Klassikgewand gehüllt.

Was sich spektakulär anhört, kam etwas eintönig daher – vor allem, wenn es um die Zugabe geht. Lori wiederholte einfach zwei bereits gesungene Tracks – «Eiskalt» und «Genick». Zudem stellte sie ihre Tochter vermehrt in den Fokus, als schien sie damit etwas verbergen zu wollen. Grund gabs dafür allerdings keinen: Stimmlich war Lori in Topform.

Der Star des Abends:

Auch ihr erster Hit «Sonnenbrille» ertönte ungewohnt sanft. Auf «den Schutz ihrer Identität», wie es in dem Song heisst, verzichtete sie bei ihrem Auftritt im KKL allerdings. Auch sonst fehlte an ihr jeglicher gewohnter Protz und Bling-Bling. Stattdessen wirkte die Aufmachung der Deutschrapperin mit albanischen Wurzeln fast schon zu gewollt bieder und leger. Trug sie zu Beginn noch eine schwarze Hose in Kombination mit einem schwarzen Gilet und einer weissen Bluse mit Rüschenbesatz an den Ärmeln, wechselte sie kurze Zeit später in einen Hosenanzug in Schlangenoptik. Das Finaloutfit: ein grauer Jogginganzug.

Die Stargäste:

Ein Sinfonieorchester schien Loredana nicht zu reichen. Zusätzlich zu einer Band wurde die Luzernerin von namhaften Kolleginnen und Kollegen unterstützt. So standen die schwedische Musikerin Delara, Deutschrap-Boss Bausa, der kosovo-albanische Superstar Yll LImani sowie die Schweizer Rapper Xen, EAZ, Dawill und Danase mit der 26-Jährigen im Konzertsaal auf der Bühne. Die beiden Schwiizrap Newcomer Jamal und Cinnay verstärkten das Line-up. Ebenfalls unter den Gästen: Loredanas zweijährige Tochter Hana, die ihrer Mama mit einem «Million Dollar Smile» von der fünften Reihe aus zuschaute. «Ich habe mir mein Leben nie so vorgestellt, dass ich heirate und mich scheiden lasse. Aber das ist mir alles scheissegal, denn ich habe eine Tochter und sie ist das Wichtigste in meinem Leben», sagt King-Lori und fügt an: «Ich bereue aber nichts, wir hatten eine wunderschöne Zeit. Ich glaube aber weiterhin an die Liebe, denn die Liebe ist etwas Schönes.»

Loredana holt Töchterchen Hana auf die Bühne.

20 Minuten

Die Stimmung:

Eines war bereits beim Einlass ersichtlich: Loris Zielgruppe ist jung und hip. Wer auf der Suche nach den neuesten Modetrends ist, wurde hier fündig. Ausverkauft war der besondere Gig übrigens nicht. Vereinzelt fand man in dem Konzertsaal, der für seine Akustik geschätzt wird, leere Plätze. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch – als Lori auf die Bühne kam, gabs Applaus und Gekreische. Das Publikum kannte alle Songs auswendig, auch in der neu-interpretierten Klassik-Version sangen alle lauthals mit. 20 Minuten ist Medienpartner.

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«Ich bin nicht aufgeregt, weil ich zu Hause bin»
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