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Seit seinem Aus in Wimbledon fehlt Roger Federer verletzt. Nun äussert sich der Tennis-Superstar erstmals zu seinem Comeback und spricht darüber, wie er zurücktreten will.

Federer gab im Sommer bekannt, dass er sich erneut operieren lassen muss.

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  • Roger Federer ist derzeit verletzt.

  • Es wird noch ein wenig Zeit vergehen, bis er auf die Tour zurückkehrt.

  • «Mein Ehrgeiz besteht darin, noch ein letztes Mal zu sehen, was ich kann», sagt er.

Der Schweizer Tennis-Star Roger Federer ist derzeit verletzt. Seine letzte Partie bestritt er im Juli in Wimbledon, als ihn der Pole Hubert Hurkacz aus dem Turnier bugsierte. Rund fünf Wochen nach dem Wimbledon-Aus gab der 40-Jährige in einem Insta-Video bekannt, dass er sich erneut am Knie operieren lassen muss und deshalb Monate ausfällt. Zum dritten Mal.

Mittlerweile hat er seine Krücken zur Seite gestellt, verbringt viel Zeit in der Reha. Und da sein erster grosser Check-up mit den Ärzten sehr ermutigend war, beschloss Federer, sich einen Plan für die nächsten Monate zu machen. Er sagt: «Im Januar beginne ich mit leichtem Joggen, im März oder April starte ich mit dem Training auf dem Tennisplatz samt komplexeren Bewegungen. Heute gehe ich davon aus, dass ich im Sommer 2022 ins Wettkampftennis zurückkehren kann.»

«Ich glaube an diese Art von Wunder»

Dass es noch so lange geht, ist hart. Für den 40-jährigen Tennis-Superstar wie auch seine Millionen Fans weltweit. Vor allem gibt Federer weiter zu, dass er «extrem überrascht wäre», wenn er bereits in Wimbledon wieder spielen könne. Das Turnier findet Ende Juni/Anfang Juli 2022 statt. Die extrem lange Verletzungspause von einem Jahr erklärt sich Federer so: «Der Meniskus musste im Sommer genäht werden, was eine gewisse Zeit der Ruhigstellung bedingte. Und die Ärzte nutzten die Gelegenheit, um auch meinen Knorpel zu behandeln. Die Kombination dieser beiden Eingriffe erfordert Geduld und Vorsicht.»

Doch wer jetzt denkt, dass Federer wegen der Verletzung nicht mehr optimistisch oder unmotiviert ist, der liegt falsch. «Mein Ehrgeiz besteht darin, noch ein letztes Mal zu sehen, was ich kann. Ich möchte mich auch auf meine Weise und auf einem Tennisplatz verabschieden können. Deshalb gebe ich in meiner Reha alles», verrät Federer. «Damit wir uns nicht falsch verstehen: Meine Welt wird nicht zusammenbrechen, wenn ich nie wieder einen Grand-Slam-Final bestreite. Aber es ist mein ultimativer Traum, nochmals zurückzukehren. Und tatsächlich glaube ich immer noch daran. Ich glaube an diese Art von Wunder.»

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«Ich glaube ans Wunder, nochmals zurückzukehren»
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