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Die grossen Ferien rücken näher, Reiserestriktionen werden gelockert: Welche Feriendestinationen nun gefragt sind – und wie Kosten und Impfung dies beeinflussen.

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Beliebte Feriendestination der Schweizer: Die griechischen Inseln.

Beliebte Feriendestination der Schweizer: Die griechischen Inseln.

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Seit Mitte April steige das wöchentliche Buchungsvolumen um etwa zehn Prozent, sagt Mediensprecher Markus Flick.

Seit Mitte April steige das wöchentliche Buchungsvolumen um etwa zehn Prozent, sagt Mediensprecher Markus Flick.

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Unter anderem weil die Restriktionen in der Schweiz für Geimpfte und Genesene gelockert wurden.

Unter anderem weil die Restriktionen in der Schweiz für Geimpfte und Genesene gelockert wurden.

20min/Marco Zangger

  • Ab Montag werden die Reiserestriktionen der Schweiz gelockert. Ein weiterer Öffnungsschritt ist zudem Ende Juni geplant.

  • Gleichzeitig beginnen Anfang Juli in den meisten Kantonen die Sommerferien.

  • 20 Minuten zeigt auf, wie die Schweiz nun ihre Sommerferien plant – und welche Destinationen besonders gefragt sind.

Die Sommerferien rücken in realistische und zeitliche Nähe: Am Mittwoch wurden die Reiserestriktionen in der Schweiz gelockert, in rund einem Monat starten in den ersten Kantonen die Schulferien und bis im Sommer soll gar das Covid-Zertifikat verfügbar sein. Dass sich in den vergangenen Wochen in vielen Ländern die Pandemiesituation verbesserte und gar Massnahmen gelockert wurden, veranlasste offenbar viele Menschen dazu, ihre Sommerferien zu buchen.

So sind die klassischen Ferien-Hotspots bereits gut ausgelastet: Die Hotelzimmer für eine vierköpfige Familie sind an der Côte d’Azur, Sardinien, Mallorca und der Algarve in der Hochsaison bereits über 80 Prozent ausgebucht, laut booking.com. Auf den beliebten Ferieninseln Elba und Korsika liegt der Prozentsatz sogar bereits bei rund 90 Prozent. Auf den Kanarischen Inseln und Sizilien ist die Lage derzeit noch weniger prekär: Hier ist knapp ein Viertel der Unterkünfte auf der Plattform noch verfügbar.

«Die Kosten sind aktuell nicht das wichtigste Kriterium»

Auch beim Schweizer Touristikunternehmen DER Touristik, zu dem unter anderem Kuoni gehört, haben die Entscheidungen des Bundesrats spürbaren Einfluss aufs Geschäft: Seit Mitte April steige das wöchentliche Buchungsvolumen um etwa zehn Prozent, sagt Mediensprecher Markus Flick. Griechenland und Spanien seien derzeit die populärsten Reisedestinationen.

Und nicht nur die Nachfrage sei gestiegen, sondern auch die Bereitschaft Geld auszugeben: Durch das enorme Fernweh der Menschen und die ausbleibenden Freizeit-Ausgaben zuletzt habe sich die Preissensibilität verändert. «Das Stillen dieser Sehnsucht ist den Kunden etwas wert», sagt Flick. «Man gönnt sich was. Die Kosten sind aktuell nicht das wichtigste Kriterium.»

Ferien werden je nach Impftermin gebucht

Ähnlich klingt es bei Tui Schweiz: «Die Menschen warten sehnlichst darauf, ihr Fernweh zu stillen», sagt Mediensprecherin Milica Vujcic. Die Privilegien, die sich durch die gelockerten Reiserestriktionen für Geimpfte und Genesene ergeben, seien bei Tui stark zu spüren: «Viele Menschen buchen ihre Ferien, abhängig von ihrem Impftermin», sagt Vujcic. Die beliebteste Destination der Schweizer sei derzeit klar Kreta und andere griechische Inseln, sagt die Mediensprecherin. Grosse Nachfrage bestehe auch für Mallorca und die Südtürkei.

Zwar sei noch keine völlige Überlastung zu befürchten, sagt Milica Vujcic – trotzdem soll man sich mit der Planung befassen: «Wir empfehlen den Leuten, dass sie möglichst bald ihre Ferien buchen.» Die Buchungen seien noch immer auf tieferem Niveau als vor Corona – doch auch die Kapazitäten in Hotels und Flugzeugen seien derzeit noch geringer als zuvor und deshalb rasch aufgebraucht.

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Inseln schon fast ausgebucht – so plant die Schweiz die Sommerferien
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