Kantonalbanken stärken Marktposition während Coronakrise

Erfolgreiches Halbjahr für die Schweizer Kantonalbanken: Sie konnten in den ersten sechs Monaten ihre Marktposition weiter ausbauen und den Halbjahresgewinn auf insgesamt 1,7 Milliarden Franken steigern.

Die Kantonalbanken in der Schweiz – im Symbolbild eine Filiale der Aargauer Kantonalbank – sind zufrieden mit dem ersten Halbjahr.

Die Kantonalbanken in der Schweiz – im Symbolbild eine Filiale der Aargauer Kantonalbank – sind zufrieden mit dem ersten Halbjahr.

Keystone

«Die Kantonalbanken sind gut unterwegs», teilte der Verband Schweizerischer Kantonalbanken (VSKB) am Dienstag mit. Ihr stabiles Geschäftsmodell habe sich auch in den herausfordernden Zeiten von Corona bewährt. So nahmen die Kundengelder der 24 Institute in der Schweiz in den vergangenen sechs Monaten um 3,4 Prozent auf 14,3 Milliarden Franken zu. Die Kundenausleihungen stiegen um 2,6 Prozent auf 12,2 Prozent. Der Verband betont, dass bislang keine Corona-bedingte starke Akzentuierung von Kreditausfällen beobachtet wurde.

Gemäss VSKB beträgt die kumulierte Bilanzsumme der Kantonalbanken in der Schweiz per Mitte des Jahres 739,8 Milliarden Franken. Der Geschäftsertrag stieg um 4,3 Prozent auf 4,8 Milliarden, wobei das Zinsgeschäft trotz anhaltendem Tiefzinsniveau 2,8 Milliarden beiträgt. Unter dem Strich resultiere nach Abzug der Wertberichtigungen ein Geschäftserfolg von 2 Milliarden. Der kumulierte Reingewinn beläuft sich auf 1,7 Milliarden – ein Plus von 3,8 Prozent.

Den finanziellen Ausblick für die zweite Jahreshälfte beschreibt der VSKB als positiv – vorausgesetzt, die wirtschaftliche Erholung geht weiter. Daher erwarten die Kantonalbanken einen soliden Geschäftsgang und ein Ergebnis im Rahmen des ersten Semesters, wie es weiter heisst. (abi)

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