Kein Anreiz für mehr Risiko: Credit Suisse will Lohnsystem anpassen

Nach Milliardenverlusten mit Archegos und Greensill: Die Credit Suisse will die Löhne künftig stärker an die eingegangenen Risiken und den ökonomischen Gewinn koppeln.

Die Credit Suisse will ihr Vergütungssystem anpassen.

Die Credit Suisse will ihr Vergütungssystem anpassen.

Keystone

Die Milliardenverluste beim Debakel um den US-Hedgefonds Archegos und den britisch-australischen Lieferkette-Finanzierers Greensill haben Konsequenzen: Die Credit Suisse will ihr Vergütungssystem anpassen. Das sagten Verwaltungsratspräsident Antonio Horta-Osorio und Konzernchef Thomas Gottstein gegenüber der «NZZ am Sonntag». Die variable Vergütung soll so gestaltet werden, dass kein Anreiz mehr bestehe, überhöhte Risiken einzugehen.

«Dabei werden wir die Löhne stärker an die eingegangenen Risiken und den ökonomischen Gewinn koppeln», sagte Horta-Osorio. «Wenn ein Geschäft kapitalintensiv ist und dadurch als Konsequenz Gewinne erwirtschaftet, werden die Manager nicht mit höheren Boni belohnt.» Das System wird derzeit entwickelt. Mehr Details verspricht die Credit Suisse für die erste Jahreshälfte 2022. (abi)

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