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Immer mehr wird Littering zum Problem. In Cham haben nun Lernende und Gemeinderäte Abfall bei einer Sammelaktion weggeräumt. Nun räumen Lernende auch den Schulhausplatz.

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Rund 100 Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Städtli 1 in Cham ZG haben bei mehreren Aktionen Abfall eingesammelt.

Rund 100 Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Städtli 1 in Cham ZG haben bei mehreren Aktionen Abfall eingesammelt.

Gemeinde Cham

Die Seepromenade in Zug: Besonders bei warmen Temperaturen bleibt draussen mehr Abfall liegen.

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Kanton Zug

Abfall beim Segelclub Tribschenhorn in Luzern.

Abfall beim Segelclub Tribschenhorn in Luzern.

20min/Gianni Walther

  • Rund 100 Kinder verschiedener Chamer Schulklassen haben bei Sammelaktionen Güsel weggeräumt.

  • Mit den Aktionen soll die Gemeinde von Abfall befreit und die Kinder für das Thema sensibilisiert werden.

Warme Temperaturen und die Corona-Pandemie haben ihre Auswirkungen auf den öffentlichen Raum: Immer mehr Güsel wird liegengelassen. In Cham haben sich jüngst Lernende des Schulhauses Städtli 1 während einer Projektwoche intensiv mit dem Thema befasst und auch eine Abfall-Sammelaktion durchgeführt, wie die Gemeinde Cham mitteilte. Insgesamt beteiligten sich rund 100 Kinder aus fünf Primarschulklassen und ihre Lehrpersonen daran.

Jeweils einen Nachmittag lang streiften die Schulklassen durch die Gemeinde und räumten Abfall weg. Innert dieser kurzen Zeit kamen fast 50 Kilogramm Abfall zusammen: Fünf Kilogramm PET-Flaschen, drei Kilogramm Glasabfälle und 40 kg Güsel unterschiedlichster Art. Gefunden wurden auch «sehr viele Masken» und «enorm viele Zigarettenstummel», heisst es in der Mitteilung «Die Aktion kam bei den Schülerinnen und Schülern gut an und sie waren äusserst motiviert, Cham vom Abfall zu befreien», sagt Lehrerin Chiara Landis, die die Aktion geleitet hatte.

Lernende räumen auch Abfall vom Schulhausplatz weg

Nach den Aktionen wurde der Abfall auf dem Schulhausplatz in Behältern aufgestellt, damit die Kinder das Resultat sehen konnten. Später wurde der Güsel schliesslich von Werkhofmitarbeitenden abgeholt. Landis zieht ein positives Fazit: «Ich denke es ist wertvoll, wenn die Kinder in diesem Alter mit dem Thema Littering konfrontiert werden und sich aktiv dagegen einsetzen. Ich bin überzeugt, dass dies eine nachhaltige Wirkung zeigen kann.» Hin und wieder befreien Klassen im Rahmen eines Ämtchens auch den Schulhausplatz vom Abfall.

Doch nicht nur die Lernenden haben bei den Aktionen mitgemacht: Unterstützt wurden sie auch von zwei Chamer Gemeinderäten. «Dass die beiden Gemeinderäte mit angepackt und auch ihren Beitrag geleistet haben, hat die Kinder sehr gefreut», sagt die Lehrerin.

«Es war beeindruckend zu sehen, mit wieviel Elan die Schulkinder bei der Sache waren und Abfall eingesammelt haben», sagt Bildungsvorsteher Arno Grüter. Und Drin Alaj, Vorsteher Verkehr und Sicherheit, sagt: «Die Schülerinnen und Schüler sind nach diesen Erfahrungen bestimmt besonders für das Thema Littering sensibilisiert.»

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Kinder räumen kiloweise Güsel von Litterern weg
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