Klagewut ist selten gut: Wie Guy Lachappelle sich selbst auffliegen liess, indem er drei «unforced errors» beging

Der Raiffeisen-Präsident ging rechtlich gegen seine Ex-Geliebte und gegen Medien vor. Hätte er das nicht getan, wäre er noch im Amt, und die Öffentlichkeit hätte wohl nie von seiner Liebesbeziehung erfahren, die aus dem Ruder lief. Eine Analyse.

Zu viel geredet: Ein Fehler war, dass Guy Lachappelle an der Pressekonferenz nicht nur seinen Rücktritt ankündigte, sondern auch noch ausführlich über die Liebesbeziehung sprach.

Zu viel geredet: Ein Fehler war, dass Guy Lachappelle an der Pressekonferenz nicht nur seinen Rücktritt ankündigte, sondern auch noch ausführlich über die Liebesbeziehung sprach.

Juri Junkov

Vom angesehenen Wirtschaftsführer zur persona non grata, und das innerhalb von wenigen Tagen: Guy Lachappelle, der zurücktretende Präsident von Raiffeisen, hat im Nu nicht nur alle Mandate, sondern auch seine Reputation verloren. Es ist nicht das erste Mal, dass das Image eines Topmanagers zerfällt, aber meistens erstrecken sich solche Vorgänge über Wochen, Monate oder gar Jahre. Jetzt ist er, der ehrenwerte Banker, auf einmal der «Crazy Guy», wie ihn der Finanzblog «Inside Paradeplatz» bezeichnet.

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