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Am Freitag kommt es in mehreren Städten der Schweiz zu Klima-Protesten. Es sei Zeit investiert worden, um ein sicheres Konzept zu erarbeiten, heisst es.

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Die Klimabewegung hat zu Sitzstreiks in mehreren Städten aufgerufen.

Die Klimabewegung hat zu Sitzstreiks in mehreren Städten aufgerufen.

20m/dk

Im Juni 2020 hatten Aktivisten die Quaibrücke mit einem Sitzstreik blockiert.

Im Juni 2020 hatten Aktivisten die Quaibrücke mit einem Sitzstreik blockiert.

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Nun soll es im Gebiet Bellevue und Münsterhof zu einem erneuten Sitzstreik kommen.

Nun soll es im Gebiet Bellevue und Münsterhof zu einem erneuten Sitzstreik kommen.

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  • In mehreren Schweizer Städten kommt es am Freitag zu Klima-Protesten.

  • Die Organisatoren haben laut eigenen Angaben ein Corona-konformes Konzept erarbeitet.

Die Klimabewegung weltweit geht am Freitag auf die Strasse – auch in mehreren Schweizer Städten. Nach einer monatelangen, Corona-bedingten Pause melde sich Klimastreik Schweiz zurück, heisst es in einer Mitteilung. Geplant sind keine Massenversammlungen, sondern dezentrale Sitzstreiks, die den lokalen Corona-Massnahmen entsprechen. Aktionen wird es am Nachmittag unter anderem in Aarau, Basel, Bern, Luzern, St. Gallen und Zürich geben. Die Proteste seien grösstenteils von der Polizei bewilligt – so etwa in Bern.

Klimastreik Zürich hat zu einem Sitzstreik im Raum Bürkliplatz aufgerufen. «Mit dem Streik möchten wir zeigen, dass die Bevölkerung sich nicht mit dem Klimaziel des Bundes zufrieden gibt», heisst es in einer Mitteilung. Seit Monaten gebe es mit dem Klimaaktionsplan einen konkreten Plan, wie man dieses Ziel in der Schweiz erreichen könne. Die Umsetzung der nötigen Massnahmen fehle aber.

«Sicheres Konzept erarbeitet»

Sicherheit und Gesundheit sei den Veranstaltern wichtig. «Von Beginn an war für uns aber klar, dass wir niemanden gesundheitlich gefährden möchten», sagt Mitglied Hannah Fischer. Es sei Zeit investiert worden, um ein sicheres Konzept zu erarbeiten und trotzdem auf den Strassen sichtbar zu sein. Demnach wird zu einzelnen Sitzstreiks mit bis zu fünf Personen in der Zürcher Innenstadt aufgerufen, sodass keine grosse Masse entstehe. Die Sitzstreiks würden auf Sichtweite zum nächsten Sitzstreik durchgeführt, so dass es genügend Abstand zwischen den einzelnen Gruppen gebe.

Im vergangenen Herbst hatten Klima-Aktivisten den zivilen Ungehorsam geübt, wie ein Besuch von 20 Minuten vor Ort zeigte. Später sorgte die Klimabewegung für Schlagzeilen, als Aktivisten den Platz vor dem Bundeshaus besetzt haben. Im Juni hatten Extinction-Rebellion-Aktivisten den Verkehr beim Bürkliplatz und Bellevue lahmgelegt, indem sie die Quaibrücke blockierten.

Der Streik am Freitag ist bereits der siebte globale Klimastreik von Fridays for Future. Die Bewegung kämpft seit ihrer Gründung im Sommer 2018 gegen die Auswirkungen des Klimawandels und für die weltweite Einhaltung der Klimaziele.

Klimabewegung plant Sitzstreiks in mehreren Städten
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