Kontroverse um Jolanda Spiess-Hegglin: Verlag Tamedia krebst teilweise zurück

Der Streit zwischen dem Zürcher Verlagshaus Tamedia und der Zuger Netzaktivistin Jolanda Spiess-Hegglin geht in eine neue Runde. Diesmal geht es um einen kritischen Artikel in der «Sonntagszeitung» über Spiess-Hegglin. Teile davon waren nachweislich falsch. Grünen-Nationalrätin Greta Gysin spricht von einer «schmutzigen Kampagne».

Im Clinch mit Tamedia: Netzaktivistin Jolanda Spiess-Hegglin.

Im Clinch mit Tamedia: Netzaktivistin Jolanda Spiess-Hegglin.

Keystone

Seit einem Jahr befasst sich die Zuger Justiz mit Michèle Binswanger. Die «Tagesanzeiger»-Journalistin plant ein Buch zu den Vorkommnissen am Rand der Zuger Landammannfeier 2014 und die Rolle der ehemaligen Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin darin. Nach einer Verurteilung hat sich das Zürcher Verlagshaus Ringier öffentlich für eine Medienkampagne zulasten Spiess-Hegglins in diesem Zusammenhang entschuldigt. Die Zuger Gerichte halten es bisher für glaubwürdig, dass Binswangers geplantes Buch die Persönlichkeitsrechte Spiess-Hegglins erneut verletzen würde und haben Teile der Publikation deshalb untersagt. Der Fall liegt nun beim Obergericht.

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