Körperverletzung im Namen Gottes: Schweizer Chirurgen führen heikle Eingriffe bei Babys durch

Tausende Buben werden in der Schweiz jedes Jahr aus religiösen Gründen beschnitten. Es ist ein Eingriff in ihr Recht auf Selbstbestimmung, der aber akzeptiert wird. Ein Verein will das ändern und reicht Strafanzeigen gegen Kinderchirurgen ein. «Ich leide unter dem Verlust meiner Vorhaut», erzählt ein Betroffener.

Eine Operation soll sie zu besseren Muslimen machen: Buben bei der Zeremonie zu ihrer Beschneidung in einer Moschee in Kosovo.

Eine Operation soll sie zu besseren Muslimen machen: Buben bei der Zeremonie zu ihrer Beschneidung in einer Moschee in Kosovo.

Bild: AP/Visar Kryeziu (Manastirica, 30.7.2016)

Die Beschneidung ist der häufigste chirurgische Eingriff bei Buben. Jedes Jahr werden in Schweizer Spitälern fast 3000 Minderjährigen die Vorhaut vom Penis abgetrennt. Hinzu kommen unzählige Operationen in Hausarztpraxen sowie wilde Beschneidungen durch religiöse Medizinmänner.

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