Was für ein verrückter Spieltag in der Premier League! Spannung, Tore – und viel Action. Kurz: Alles, was der Fussball-Fan so liebt. Auch wenn Manchester City bereits vor dem letzten Spieltag als Meister feststand, war noch längst nicht alles klar in der Premier League. So ging es vor allem noch um die Qualifikation für die Champions League.

Lange Zeit sah es so aus, als ob der Champions-League-Finalist Chelsea die Quali noch verspielt, lagen sie doch gegen Aston Villa mit 0:2 zurück und Leicester führte mit 2:0 gegen Tottenham. Doch dann wollte der Fussballgott wohl mehr Action. Nicht anders ist zu erklären, was dann folgte. So kehrte Tottenham die Partie und gewann noch mit 4:2. Ebenso Chelsea kam noch zum Anschlusstreffer. Die Folge: Chelsea kletterte trotz 1:2-Pleite wieder auf einen Königsklassen-Platz. Leicester wurde undankbarer Fünfter.

Und Liverpool? Das Team von Jürgen Klopp, bei dem der Schweizer Nati-Star Xherdan Shaqiri auf der Bank sass, siegte gegen Crystal Palace mit 2:0. Dank des Sieges sicherten sich die Reds den dritten Rang – und den Champions-League-Platz. Granit Xhaka wird derweil trauern. Zwar gewann das Team mit Granit Xhaka in der Startelf mit 2:0 gegen Brighton, doch der Sieg nützte nichts. Weil Tottenham gegen Leicester in einem verrückten Spiel siegte, verpatzte Xhaka und Co. nämlich gar die Conference League.

Meister Manchester City siegte problemlos gegen den FC Everton mit 5:0 (2:0). Sergio Agüero traf in seinem letzten City-Spiel doppelt. Vizemeister Manchester United gewann bei den Wolverhampton Wanderers mit 2:1 (2:1). Als Absteiger standen bereits der FC Fulham, West Bromwich Albion und Sheffield United fest. Fabian Schär erzielte beim 2:0-Sieg von Newcastle bei Absteiger Fulham sein erstes Saisontor. (nih)

Holstein Kiel hat den direkten Aufstieg in die Fussball-Bundesliga doch noch verspielt. Gegen Darmstadt 98 kassierten die Norddeutschen am Sonntag eine bittere 2:3 (1:0)-Heimniederlage und mussten den zweiten Platz am letzten regulären Spieltag der SpVgg Greuther Fürth überlassen. Der VfL Bochum sicherte sich Platz 1. Nun kann Kiels erster Sprung ins Oberhaus nur noch über die Relegation gelingen, in der die «Störche» in der kommenden Woche zwei Duelle mit dem Bundesliga-16. 1. FC Köln bestreiten. 2017/18 machte Kiel gegen den VfL Wolfsburg (0:1/1:3) allerdings keine guten Erfahrungen mit den Ausscheidungspartien.

Eintracht Braunschweig ist nach nur einem Jahr wieder aus der 2. Fussball-Bundesliga abgestiegen. Die Niedersachsen verloren am Sonntag zum Abschluss der Saison beim Hamburger SV mit 0:4 (0:3). Nur bei einem Sieg beim HSV hätte es noch zum Abstiegsrelegationsplatz 16 gereicht. Doch schon früh wurde klar, dass für die Eintracht der Weg zum Klassenverbleib sehr schwer würde. Auch Würzburg steigt ab. Osnabrück muss in die Relegation. (nih/dpa)

Die AC Milan und Juventus Turin sind Italiens Fussballmeister Inter Mailand und Atalanta Bergamo ins Millionenspiel der Champions League gefolgt. Juve setzte sich am Sonntagabend souverän mit 4:1 (3:0) beim FC Bologna durch, Milan gewann in Bergamo 2:0 (1:0) und schloss die Saison auf Platz zwei (79 Punkte) ab. Franck Kessié sicherten den Gästen die Vizemeisterschaft – mit einem Foulelfmeter (43.) und mit einem Handelfmeter in der Nachspielzeit (90.+2).

Der frühere Serienmeister Juventus landete diesmal hinter Atalanta auf dem vierten Rang (beide 78). Federico Chiesa (6. Minute), Alvaro Morata (29./47.) und Adrien Rabiot (45.) schossen Juve am 38. Spieltag von Platz fünf noch in die Königsklasse. Napoli (Fünfter nach 1:1 gegen Hellas Verona) und Lazio Rom (Platz 6 nach 0:2 bei Sassuolo Calcio) buchten die Europa-League-Startplätze.

Bereits am Nachmittag hatten tausende Inter-Fans vor dem Giuseppe-Meazza-Stadion die Meisterschaft gefeiert. Dicht gedrängt, mit Pyrotechnik, Fahnen und teils ohne Mund-Nasen-Bedeckungen besangen sie die Mannschaft von Trainer Antonio Conte. Das Team um den belgischen Top-Torjäger Romelu Lukaku bekam nach dem 5:1 (2:0) gegen Udinese Calcio im Stadion den Scudetto überreicht. Den Gäste-Treffer erzielte Roberto Pereyra in der 79. Minute per Handelfmeter. Inter holte in 38 Spielen 91 von möglichen 114 Punkten.

Inter stand bereits seit Anfang Mai als Meister fest. Damit lösten die Nerazurri Dauermeister Juventus Turin um Superstar Cristiano Ronaldo ab, die in dieser Saison hinter den Erwartungen blieben. Für Kritik hatte Anfang Mai die spontane Feier der Inter-Anhänger im Herzen Mailands gesorgt, als die Meisterschaft klar war. Zehntausende waren am Domplatz und in den Strassen unterwegs gewesen. (nih/dpa)

Ex-Bayern-Coach Niko Kovac hat mit der AS Monaco den Gewinn des französischen Fussball-Cups verpasst. Die Monegassen verloren im Endspiel am Mittwoch gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain 0:2 (0:1). Für den Hauptstadt-Club PSG war es der sechste Cup-Triumph in den vergangenen sieben Jahren.

Das Kovac-Team, das gegen PSG in der Meisterschaft zweimal gewonnen hatte, verlor das Finale im leeren Stade de France vor den Augen von Präsident Emmanuel Macron nach einem eigenen bösen Patzer. Axel Disasi verlor als letzter Mann den Ball an Weltmeister Kylian Mbappé, der uneigennützig für Mauro Icardi (19.) auflegte. In der Schlussphase machte Mbappé den Sieg perfekt (81.). Der brasilianische Superstar Neymar fehlte wegen einer Sperre.

PSG bleibt durch den Erfolg eine titellose Saison erspart. In der Champions League war die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino an Manchester City im Halbfinale gescheitert. In der Liga belegt das Starensemble vor dem letzten Spieltag den zweiten Platz. (nih/dpa)

Goalie-Legende Gianluigi Buffon verabschiedet sich mit einem Titel vom italienischen Fussball-Rekordmeister Juventus Turin. Der 43-Jährige gewann mit Juve am Mittwoch durch ein 2:1 (1:1) gegen Atalanta Bergamo den italienischen Fussball-Pokal. Für Buffon, der mit einem Jahr Unterbrechung seit 2001 für den Turiner Club spielt, war es der fünfte Pokal-Triumph neben insgesamt zehn italienischen Meisterschaften. Der Weltmeister von 2006 wird im Sommer den Traditionsclub verlassen. Ob er seine Karriere noch fortsetzt, ist unklar.

Vor rund 4000 Zuschauern in Reggio Emilia schossen Dejan Kulusevski (31.) und Federico Chiesa (73.) den 14. Turiner Pokal-Triumph heraus. Für Bergamo, das weiter auf seinen zweiten Cup-Erfolg nach 1963 warten muss, erzielte Ruslan Malinovskyi den zwischenzeitlichen Ausgleich (41.). Bei Atalanta stand der deutsche Nationalspieler Robin Gosens in der Startelf.

Für Juventus ist der Cupsieg ein kleiner Trostpreis, nachdem in der Serie A nach neun Meisterschaften in Folge dieses Mal Inter Mailand den Titel holte. Juve muss sogar um den Einzug in die Champions League bangen. Entsprechend ist auch die Zukunft von Trainer Andrea Pirlo ungewiss. (nih/dpa)

Verspielt Tottenham noch den Europacup? Möglich ist es. So verloren die Spurs daheim gegen Aston Villa mit 1:2. Dabei sah es am Anfang noch so gut aus. Bergwijn brachte Tottenham in Führung. Doch ein Eigentor von Reguilón und ein Treffer von Watkins brachten die Wende. Nach der Pleite liegt der Ex-Club von José Mourinho nur noch auf Platz 7. Arsenal gewann derweil mit 3:1 gegen Crystal Palace. Der Nati-Captain Granit Xhaka ist in der 78. Minute eingewechselt worden.

Die Reds siegten beim FC Burnley 3:0 (1:0) und schoben sich damit an FA-Cup-Sieger Leicester City vorbei auf den vierten Platz. Der frühere Hoffenheimer Roberto Firmino (43.), Nathaniel Phillips (52.) und Alex Oxlade-Chamberlain (88.) schossen den Sieg vor 3500 Zuschauern beim Tabellen-17. heraus. Gegen Burnley begann einst im Januar die Liverpooler Niederlagen-Serie an der heimischen Anfield Road. (nih)

Rio-Champion Sami Khedira beendet seine Karriere. Wenige Stunden nachdem für seine einstigen Weltmeister-Kollegen Thomas Müller und Mats Hummels die Rückkehr in die Nationalmannschaft verkündet wurde, zog der 34-Jährige am Mittwoch einen Schlussstrich unter seine Laufbahn als Fussball-Profi. «Heute ist ein Tag, der mir persönlich sehr schwer fällt, weil ich sagen möchte, dass meine Karriere enden wird», sagte Khedira bei einer Pressekonferenz seines Clubs Hertha BSC am Mittwoch.

«Es fällt mir unwahrscheinlich schwer. 15 Jahre Profifussball haben ihre Spuren hinterlassen. Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass es die richtige Entscheidung ist. Der Schmerz ist zwar sehr, sehr gross, aber am Ende überwiegt Dankbarkeit», sagte Khedira.

In der Nationalmannschaft war schon nach dem Russland-Debakel 2018 nach 77 Länderspielen Schluss. Bundestrainer Joachim Löw holte ihn nicht zurück. Etwas mehr als 300 Minuten spielte Khedira nun nur für die Hertha. In acht von 14 möglichen Partien war er dabei. Die volle Distanz stand er nie auf dem Platz. Fitnessproblem und Verletzungsrisiko, das waren schon die Argumente der Zweifler, als Khedira im Winter in die Hauptstadt kam. In Turin hatte er in eineinhalb Jahren nur einmal gespielt, nachdem er sich unter anderem einer Herzoperation unterziehen musste. (nih)

Bitteres Aus für die deutsche Nationalmannschaft. So wird BVB-Captain Marco Reus nicht an der kommenden Europameisterschaft teilnehmen. Auf Instagram schreibt der Mann, der zuletzt zusammen mit Manuel Akanji und Roman Bürki den DFB-Pokal gewann, dass er sich zu diesem Schritt zusammen mit dem Bundestrainer entschlossen habe. «Diese Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, da ich immer voller stolz bin, wenn ich für mein Land auflaufen darf», so Reus. Und: «Aber nach einem sehr intensiven Jahr für mich persönlich und dem Erreichen der Ziele beim BVB , bin ich zum Entschluss gekommen, meinem Körper Zeit zu geben, um sich zu erholen!» Er werde die Pause sinnvoll nutzen, um optimal in die neue Saison starten zu können.

Mit dabei sind dagegen Thomas Müller und Mats Hummels. Zwei Jahre nach ihrer eigentlich endgültigen Ausmusterung aus der Nationalmannschaft ist die Rückhol-Aktion laut Medienberichten perfekt. (nih)

Toni Kroos von Real Madrid ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte sein Verein am Montag mit. Der 31-Jährige ist schon seit Freitag in Quarantäne, weil sich eine seiner Kontaktpersonen mit Corona angesteckt hatte. Um wen es sich dabei handelte, teilte Real nicht mit.

Der Mittelfeldspieler fehlt Real damit in der entscheidenden Phase des Titelrennens in Spanien. Zudem droht der Rio-Weltmeister den Start der EM-Vorbereitung mit der deutschen Nationalmannschaft am 28. Mai zu verpassen. (dpa)

Torhüter Marc-André ter Stegen verpasst die Fussball-Europameisterschaft. Der 29 Jahre alte Torhüter des FC Barcelona teilte am Montag auf Instagram mit, dass er wegen eines medizinischen Eingriffs im Sommer nicht für die Nationalmannschaft zur Verfügung stehe.

Ter Stegen war von Bundestrainer Joachim Löw als Ersatzmann hinter Stammtorwart Manuel Neuer vorgesehen. (dpa)

Thomas Müller soll einem Bericht der «Bild» zufolge nach mehr als zwei Jahren in die Nationalmannschaft zurückkehren. Bundestrainer Joachim Löw beabsichtige, den 31-Jährigen für die EM in diesem Sommer zu nominieren, schrieb die Zeitung am Montag auf ihrer Internetseite. Der DFB bestätigte die Personalie zunächst nicht, Löw will seinen Kader für die EM-Endrunde vom 11. Juni bis 11. Juli an diesem Mittwoch bekanntgeben.

Sein 100. und bislang letztes Länderspiel hatte Müller im November 2018 in der Nations League gegen die Niederlande (2:2) bestritten. Vier Monate später folgte die damals unerwartete Ausbootung durch Löw, der auch Mats Hummels und Jérôme Boateng aussortierte. Der Bundestrainer hatte den umstrittenen Schritt damit begründet, nach der WM-Enttäuschung 2018 in Russland und dem folgenden Abstieg aus der besten Gruppe der Nations League einen personellen Neuanfang einleiten zu wollen. (dpa)

Paris Saint-Germain kann einen Spieltag vor Schluss in der Ligue 1 noch auf die erfolgreiche Titelverteidigung hoffen. Der französische Fussball-Meister erfüllte am Sonntagabend seine Pflichtaufgabe und gewann das Heimspiel gegen den Tabellen-13. Stade Reims mit 4:0 (2:0). Die beiden Superstars Neymar (13.) per Foulelfmeter und Kylian Mbappé (24.) sowie Marquinhos (68.) und Moise Kean (89.) sicherten dem Team mit dem ausgewechselten Nationalspieler Julian Draxler den Erfolg.

Durch die drei Punkte rückte PSG bis auf einen Zähler an Spitzenreiter Lille OSC heran. Der Tabellenführer kam im eigenen Stadion nicht über ein torloses Unentschieden gegen AS St. Etienne hinaus. Nur noch theoretische Chancen auf den Meistertitel hat die AS Monaco. Das Team des früheren Bayern-Trainers Niko Kovac gewann gegen Stade Rennes mit 2:1 (2:0), hat aber drei Punkte Rückstand auf Lille und die um fünf Treffer schlechtere Tordifferenz.

Zweiter Absteiger nach Dijon FCO ist Olympique Nimes. Nach einer 2:5 (1:3)-Heimniederlage gegen den Tabellenvierten Olympique Lyon kann das Team nicht mehr Relegationsplatz 18 erreichen, weil der FC Nantes zeitgleich in Dijon mit 4:0 (2:0) gewann und fünf Punkte Vorsprung hat. (dpa)

Der deutsche Traditionsverein Hamburger SV schafft es einfach nicht zurück in die Bundesliga aufzusteigen. In der aktuellen Saison schaute es erneut lange Zeit sehr gut aus, an 16 Spieltagen war der HSV Tabellenführer – mehr als jedes andere Team in der 2. Bundesliga. Doch wie in den Jahren zuvor brachen die Norddeutschen im Frühling ein. Am Sonntag verloren sie mit einer blamablen Leistung 2:3 gegen Abstiegskandidat Osnabrück und somit steht fest: Der HSV verpatzt zum dritten Mal in Folge den angestrebten Aufstieg in die Bundesliga. Auf den Aufstiegsplätzen liegen VfL Bochum und Holstein Kiel, Greuther Fürth schafft es aktuell in die Relegation. (wed)

Wie mehrere spanische Medien berichten, steht es nun endgültig fest. Real-Coach Zinedine Zidane wird die Königlichen im Sommer offenbar verlassen. Dies hat Zidane wohl schon am Samstag vor dem Liga-Spiel gegen den FC Sevilla der Mannschaft mitgeteilt, so die «Marca«. Der Erfolgscoach war 2017/18 zu Real gekommen und hat es geschafft, einer der erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte zu werden. Insgesamt elf Titel holte der Franzose in seiner vergleichsweise nur kurzen Amtszeit. Er hat unter anderem drei mal die Champions League gewonnen, zwei Club-Weltmeisterschaften, zwei europäische Supercups und viele weitere Titel. Eine glorreiche Zeit geht also zu Ende. Wo es hin verschlägt und wer Nachfolger wird, das ist bisher noch nicht bekannt. (skl)

Werder Bremen hat sich einen Spieltag vor dem Ende der Saison doch noch von Trainer Florian Kohfeldt getrennt. Der frühere Coach Thomas Schaaf betreut das Team bis zum Saisonende, wie der abstiegsbedrohte Fussball-Bundesligist am Sonntag mitteilte. Nach einer Niederlage gegen Augsburg am Samstagnachmittag steht Werder Bremen nun auf dem Relegationsplatz. (dpa)

Besiktas Istanbul hat sich in einem spannenden Meisterschafts-Finale in der Türkei gegen die Lokalrivalen Fenerbahce und Galatasaray durchgesetzt und sich um 16. Mal zum Titelträger gekrönt. Besiktas gewann am Samstagabend am letzten Spieltag der türkischen Fussball-Meisterschaft 2:1 (1:1) bei Göztepe Izmir und sicherte sich den Titel vor dem punktgleichen Zweiten Galatasaray Istanbul, dem auch ein souveränes 3:1 (0:1) gegen Yeni Malatyasport nicht reichte.

Fenerbahce, das weiter auf den verletzten Ex-Nationalspieler Mesut Özil verzichten muss, konnte seine Aussenseiter-Chance im Saisonfinale nicht nutzen. Das Team hätte einen Sieg bei Kayserispor gebraucht und gleichzeitig auf Patzer der Konkurrenz hoffen müssen, am Ende war das späte 2:1 (0:1) beim Tabellen-17. aber wertlos.

Der Kroate Domagoj Vida brachte Besiktas zunächst in Führung (10. Minute), Alspaslan Öztürk gelang der Ausgleich (24.). Rachid Ghezzal schoss sein Team mit einem verwandelten Foulelfmeter in der zweiten Halbzeit zum Titel (69.). Für das Team von Trainer Sergen Yalcin war es der erste Titel seit 2017.

In der vergangenen Saison war erstmals Basaksehir FK Meister geworden. Der Lieblingsclub des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan beendete diese Saison auf Rang zwölf.

Schwedens Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic wird die Fussball-Europameisterschaft in diesem Jahr wegen einer Verletzung verpassen. Das teilte der schwedische Fussballverband Svensk Fotboll per Twitter mit. Der 39-Jährige vom italienischen Erstligisten AC Mailand habe Nationaltrainer Janne Andersson am Samstag darüber informiert, dass er aufgrund einer Knieverletzung absagen müsse, hiess es. Der 117-malige Nationalspieler hatte die Verletzung am vergangenen Sonntag im Liga-Spiel bei Juventus Turin (3:0) erlitten.

«Natürlich ist es traurig, besonders für Zlatan, aber auch für uns. Ich hoffe, dass er so bald wie möglich wieder auf dem Platz ist», sagte Andersson der schwedischen Nachrichtenagentur TT zufolge. Die mögliche Teilnahme des fast 40 Jahre alten Stürmerstars bei der Europameisterschaft war mit grosser Spannung erwartet worden. Für das schwedische Team ist der Ausfall von Ibrahimovic ein herber Rückschlag. Nach einer fünfjährigen Pause war er erst im vergangenen März in die Nationalmannschaft zurückgekehrt. (dpa/flo)

Der spanische Rekordmeister Real Madrid hat seine Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung gewahrt. Die Königlichen, bei denen der deutsche Nationalspieler Toni Kroos nur auf der Bank sass, gewannen am Donnerstagabend mit 4:1 beim FC Granada und verkürzten den Rückstand auf Tabellenführer und Stadtrivale Atlético auf zwei Punkte. In der spanischen Primera División stehen noch zwei Spieltage an, Dritter mit wiederum zwei Punkten weniger als Real ist der FC Barcelona.

Luka Modric (17.), Rodrygo (45.+1), Álvaro Odriozola (75.) und Karim Benzema (76.) trafen für Madrid. Granada, das im gesicherten Mittelfeld der Tabelle liegt, gelang durch Jorge Molina (71.) nur der zwischenzeitliche Anschlusstreffer. (dpa)

Die AS Monaco und Trainer Niko Kovac haben die Pflichtaufgabe im französischen Cup gelöst und sind souverän ins Endspiel gegen Paris Saint-Germain eingezogen. Die Monegassen gewannen am Donnerstagabend beim Viertligisten GFA Rumilly Vallières in Annecy mit 5:1.

Der krasse Aussenseiter ging in der 20. Minute durch Alexi Peuget in Führung. Dank der Treffer von Arthur Bozon (27.), Aurélien Tchouameni (32.), Wissam Ben Yedder (55.), Cesc Fabregas (78.) und Alexander Golowin (82.) setzte sich das Team des früheren Bundesliga-Coaches Kovac aber klar durch. Der deutsche Stürmer Kevin Volland stand in der Startelf, blieb aber ohne eigenes Tor.

Im Final am kommenden Mittwoch treffen Paris und Monaco aufeinander. PSG hatte sich am vergangenen Mittwoch mit 6:5 im Elfmeterschiessen bei Montpellier HSC ins Endspiel gezittert. (dpa)

Die Vereine der englischen Premier League haben einer Verlängerung der Medienverträge zu gleichbleibenden Bedingungen um drei weitere Jahre zugestimmt. Wie die Premier League am Donnerstag mitteilte, bleiben Sky Sports, BT Sport, Amazon Prime Video und BBC die Partner der höchsten englischen Fussballklasse von 2022/2023 bis 2024/25. Die britische Regierung hatte dem Vorgehen ohne neue Ausschreibung zuvor zugestimmt. Hintergrund ist die schwierige finanzielle Situation in der Coronavirus-Pandemie.

Wie die Premier League mitteilte, liegt der Wert der neuen Vereinbarung in derselben Höhe wie bei der bisherigen. 2018 hatte die englische Top-Liga mit 4,7 Milliarden Pfund (rund 5,5 Milliarden Euro) eine zehnprozentige Kürzung ihrer Fernseheinnahmen im Vergleich zum vorherigen Kontrakt hinnehmen müssen. (nih/dpa)

Napoli patzt, Juventus zittert sich in die Champions League
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