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Der FCZ feiert vom Sofa aus den ersten Wintermeistertitel seit 13 Jahren. Schon zuvor mahnte allerdings Trainer André Breitenreiter vor zu viel Euphorie.

Durch dieses 1:1 von YB gegen Basel wurde der FCZ Wintermeister.

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  • Der FCZ feiert den ersten Wintermeistertitel seit 13 Jahren.

  • Die Chancen auf einen Meistertitel sind gewachsen.

  • Trainer André Breitenreiter mahnt allerdings zur Vorsicht.

Der FCZ ist Wintermeister. Durch das 1:1 zwischen YB und Basel sind die Zürcher in der Hinrunde nicht mehr von der Spitzenposition zu vertreiben. Zum ersten Mal seit der Saison 2008/2009 steht der FCZ am Jahresende wieder auf Platz 1 der Tabelle.

Ein Blick in die Statistik zeigt, die Chancen auf einen richtigen Meistertitel sind mit dem Wintermeistertitel angestiegen. Seit der Reform der Super League vor der Saison 2003/2004, also in 18 Spielzeiten, stand nur viermal der Wintermeister am Ende nicht ganz zuoberst auf dem Treppchen. Dies war zuletzt im Jahr 2013 der Fall, als GC sich nach 18 Spielen vor Basel klassierte, doch am Ende vom FCB überholt wurde.

Wenn am letzten Spieltag alles optimal läuft, sind die Zürcher zum Jahresende acht Punkte vor ihren Verfolgern – ein grosser Vorsprung, doch nicht entscheidend. In der Saison 2005/2006 lag der FC Basel nach 18 Spielen acht Punkte vor dem FCZ, doch die Zürcher drehten auf und holten sich noch den Meistertitel – vielleicht gibt es in dieser Saison ja die Revanche des FCB.

«Fragen Sie mich kurz vor Schluss über neue Ziele»

Für die Zürcher ist der Wintermeistertitel zwar schön, doch kein Grund zum Feiern, wie FCZ-Trainer André Breitenreiter schon vor dem letzten Spiel sagte: «Wenn wir Wintermeister sind, können wir uns echt freuen und die ganzen Verantwortlichen dürfen sich auf die Schulter klopfen. Für eine Situation, die wir uns geschafft haben, um schön Weihnachten zu feiern.» Der Deutsche erinnert aber an die vergangenen Spielzeiten: «Die letzten drei Jahre hat man gegen den Abstieg gespielt. Manchmal gehts schnell und man vergisst schnell. Es darf nicht zur Enttäuschung führen, wenn man mal ein Spiel verliert und man denkt, das Spiel muss der FCZ doch gewinnen – nein, die Teams sind auf Augenhöhe, wir performen aber derzeit gut.»

Die Tabellensituation freut den Erfolgstrainer aber natürlich: «Keinem ist verboten, den Moment zu geniessen. Mannschaft und Fans haben es lange nicht mehr erlebt.» Der Deutsche mahnte aber auch: «Wir tun gut daran, dass wir jedes Spiel angehen, als wäre es das letzte.» Das nächste Spiel für den FCZ steht am Samstag gegen St. Gallen auf dem Programm. Neue Ziele will man bei den Stadtzürchern noch nicht definieren. Er zitiert seinen Captain und Goalie Yannick Brecher: «Wie Yannick mal in einem Interview gesagt hat, fragen Sie mich fünf Spieltage vor Schluss nochmals über Ziele.»

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André Breitenreiter holt sich in seiner ersten Saison gleich den Wintermeistertitel. 

André Breitenreiter holt sich in seiner ersten Saison gleich den Wintermeistertitel.

Pascal Muller/freshfocus

Ein Blick in die Statistik zeigt, mit dem Titel sind die Chancen gross, auch nach 36 Spieltagen zuoberst zu stehen. 

Ein Blick in die Statistik zeigt, mit dem Titel sind die Chancen gross, auch nach 36 Spieltagen zuoberst zu stehen.

Claudio Thoma/freshfocus

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Nur viermal gewann der Wintermeister in den letzten 18 Saisons nicht den Titel
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