Parmelin wirbt für Fairplay und guten Willen +++ Berset: Test mit Corona bestanden +++ Sommaruga: Auf Pioniergeist aufbauen

Zum 730. Geburtstag wünscht Bundespräsident Guy Parmelin der Schweiz «Fairplay, guten Wille und Teamgeist». So meistere das Land auch künftige Herausforderungen. Simonetta Sommaruga und Alain Berset wandten sich zuvor ebenfalls bereits an die Bevölkerung.

Bundespräsident Guy Parmelin wirbt in seiner diesjährigen 1. August-Rede für Fairplay und guten Willen. (Archivbild)

Bundespräsident Guy Parmelin wirbt in seiner diesjährigen 1. August-Rede für Fairplay und guten Willen. (Archivbild)

Keystone

In den vergangenen eineinhalb Jahren wurde die Schweiz auf die Probe gestellt. Wie der Rest der Welt. Das hindert laut Guy Parmelin zwar viele daran, gelassen in die Zukunft zu blicken. Doch der Bundespräsident sieht bei der Ausübung seines Amtes «sehr häufig eine glückliche und stolze Schweiz». Und mit «Fairplay, gutem Willen und Teamgeist» werde das Land auch kommende Herausforderungen meistern, ist er optimistisch.

Wie Parmelin bei seinem Auftritt in Herzogenbuchsee vom Samstag weiter sagte, will er darum zusammen mit seinen Bundesratskolleginnen und -kollegen auch in dieser schwierigen Zeit Vertrauen schaffen, Begeisterung wecken und damit den Zusammenhalt des Landes fördern. Das sei nicht nur Aufgabe der besten Sportlerinnen, der brillantesten Forschern oder der innovativsten Unternehmen. «Die Schweiz muss an das grosse Ganze denken», appellierte der Waadtländer SVP-Politiker laut Redetext.

Berset: «Die Schweiz hat sich in der Krise bewährt»

Auch Alain Berset zieht in seiner Rede zum 730. Geburtstag der Schweiz ein positives Fazit dieses «Tests» durch die Coronapandemie. «Wir haben harte Erfahrungen gemacht, viel Unsicherheit erlebt und gelernt, damit umzugehen», heisst es in seiner am Samstag online publizierten Festrede. Physisch halten wird Bundesrat Berset diese am Sonntag in Greyerz.

Für die Schweiz war diese lange Phase der Unsicherheit laut Gesundheitsminister Berset «wohl anspruchsvoller als für andere Länder». Dies, weil sich die Einwohnerinnen und Einwohner dieses Landes über Jahrzehnte gewohnt gewesen seien, dass alles immer perfekt funktioniert.

Sommaruga: «Auf Pioniergeist aufbauen»

Zwar ist die Coronapandemie noch nicht ausgestanden. Doch kann die Schweiz die nächsten Herausforderungen laut Berset mit Zuversicht angehen. Und geht es nach dem Gesundheitsminister, wird die Gesellschaft trotz hitziger Debatten am Ende gar gestärkt hervorgehen. Die Schweiz hat sich laut Berset «in der Krise bewährt». Und sie werde sich «auch danach bewähren». Dennoch mahnt der Freiburger Sozialdemokrat, die Pandemie sei «erst dann vorbei, wenn sie überall auf der Welt vorbei ist».

Dass hierzulande selbst in schwierigen Zeiten – wie zuletzt während der Unwetter – vieles funktioniert, betont auch Simonetta Sommaruga in ihrer am Samstag publizierten Videorede. Die Infrastrukturministerin erinnert dabei daran, dass die Schweiz dies «nicht zuletzt auch einer verlässlichen Grundversorgung zu verdanken» habe. Und diese wiederum sei auf den Pioniergeist früherer Generationen zurück zu führen.

Bundesrätin @s_sommaruga äussert sich in einer Videorede zum #1August: «Gemeinsam können wir viel erreichen».

Die ganze Rede: https://t.co/HrK2cObGX4

Dossier: https://t.co/oM2sNxAfeV pic.twitter.com/5pUrwda5wW

— UVEK – DETEC – DATEC (@UVEK) July 31, 2021

«Auf diesen Pioniergeist können wir aufbauen, wenn wir die Zukunft unseres Landes gestalten», appelliert Simonetta Sommaruga zum 1. August an alle Seiten. Denn der gemeinsame Wille, die Infrastruktur dieses Landes weiter zu entwickeln, halte das Land zusammen.

Nur ein Bundesrat schweigt dieses Jahr

Wie wertvoll eine gut ausgebaut Grundversorgung sei, habe in den letzten anderthalb Jahren nicht zuletzt auch die Coronakrise vor Augen geführt. Dort konnten sich laut der Berner SP-Politikerin Herr und Frau Schweizer auf dem Land wie auch in der Stadt auf Post und Verkehr verlassen.

Am Sonntag werden nach den Reden von Alain Berset, Simonetta Sommaruga und Guy Parmelin auch noch drei weitere Mitglieder des Bundesrats öffentliche Festtagsauftritte haben. Auf eine 1. August-Rede verzichtet dieses Jahr einzig Finanzminister Ueli Maurer.

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