Tibet-Aktivisten haben vor dem Sitz des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne demonstriert. Sie wehren sich gegen die Durchführung der Winterspiele in Peking im kommenden Februar.

Lausanne: Pro-tibetische Aktivisten ketten sich am IOC an.

Keystone-SDA

Am Protest vom Samstag in Lausanne waren ein Dutzend pro-tibetische Aktivistinnen und Aktivisten beteiligt, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA zu einem Videobeitrag schreibt. Die Polizei musste eingreifen, insbesondere um diejenigen zu befreien, die sich an den IOC-Hauptsitz angekettet hatten.

Von den anwesenden Aktivisten ketteten sich fünf im Inneren an der Eingangsschleuse zum IOC an. Zwei weitere taten dasselbe vor dem Gebäude, indem sie sich an die olympischen Ringe fesselten. Die Mitglieder der «Tibetan Youth Association in Europe», von denen die meisten aus der Region Zürich kamen, schwenkten auch tibetische Flaggen und Schilder, auf denen sie die chinesische Politik in Tibet anprangerten. Sie warfen dem IOC vor, die Augen zu verschliessen, da Peking im kommenden Februar die Olympischen Winterspiele austrägt.

Bereits vor zwei Wochen haben tibetische Aktivistinnen und Aktivisten in gegen die Olympischen Winterspiele in Peking vom kommenden Februar demonstriert. Damals posierten sie mit einem schwarzen Sarg mit den olympischen Ringen vor dem IOC-Hauptsitz in Lausanne. (sda/sat)

Protest gegen Peking 2022: Tibet-Aktivisten ketten sich an IOC
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