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Der SCB hat den Vertrag mit Ramon Untersander vorzeitig um drei weitere Jahre verlängert. Der 30-jährige Verteidiger spielt seit der Saison 2015/16 für den SCB, hat bisher 291 Meisterschaftsspiele absolviert und dabei 172 Scorerpunkte (55 Tore / 117 Assists) erzielt. Der Offensivverteidiger hat mit dem SCB in dieser Zeit drei Meistertitel und 2021 den Cup gewonnen.

SCB-Sportchef Andrew Ebbett sagt: «Die Vertragsverlängerung mit Ramon Untersander ist für uns ein starkes Zeichen, dass wir auf dem Weg zurück an die Spitze setzen möchten. Ramon Untersander ist einer unser Kernspieler, ein Leader, und er ist landesweit einer der besten Verteidiger» (fss)

Kevin Fiala bleibt in der NHL. Der Ostschweizer Stürmer verlängerte bei den Minnesota Wild seinen auslaufenden Vertrag um eine Saison. In den letzten beiden Saisons zeigte der 25-Jährige ansprechende Leistungen, traf er doch in beiden Jahren jeweils über 20 Mal. 2021/22 wird Fiala bei den Wild 5,1 Millionen Dollar verdienen. (nih)

Die beiden höchsten Schweizer Eishockeyligen haben entschieden, die von der IIHF vorgenommenen Regelanpassungen bereits für die Saison 2021/2022 zu übernehmen. Diese Regeländerungen treten in der National League und Swiss League ab sofort in Kraft und kommen bereits in den aktuell laufenden Testspielen zur Anwendung. Dies teilt die Liga in einem Communiqué mit.

In der Folge findest du die wichtigsten Änderungen:

  • Hinter jedem Tor ist neu ein trapezförmiger Bereich markiert. Der Torhüter darf den Puck, sobald dieser hinter der Torlinie ist, nur aus diesem Bereich spielen. Greift der Torhüter ausserhalb der Markierung ins Spielgeschehen ein und unterbindet eine Offensivaktion, wird eine Strafe für Spielverzögerung ausgesprochen.

  • Torhüter dürfen neu mit gebrochenem Stock weiterspielen. Bis anhin war das nicht erlaubt.

  • Die Coach’s Challenge kann bei mehr Spielsituationen angewendet werden. Bisher war dies bei Offside und Torhüterbehinderung möglich, neu zusätzlich bei einem verpassten Spielunterbruch in der Angriffszone (Handpass, hoher Stock, Puck ausserhalb des Spielfelds). Bei der ersten erfolglosen Challenge wird eine 2’ Strafe ausgesprochen, bei jeder weiteren erfolglosen Challenge eine 2’ + 2’ Strafe. Die Coach’s Challenge für Offside-Situationen wird in der Swiss League aufgrund der unterschiedlichen TV-produktionstechnischen Infrastruktur nicht angewendet.

  • Einige Fouls können neu mit einer 5’ Strafe geahndet werden, ohne dass diese einen automatischen Restausschluss nach sich ziehen. Dies betrifft die Vergehen: unerlaubter Körperangriff, Bandencheck, Ellenbogencheck, Haken, Behinderung, Beinstellen und Torhüterbehinderung.

  • Beim Betreten der Angriffszone gilt die blaue Linie neu als nach oben weitergezogener dreidimensionaler Bereich. Befindet sich der Schlittschuh eines angreifenden Spielers oberhalb der blauen Linie in der Luft, gilt dies nicht mehr als Offside. (nih)

Janis Moser probiert sein Glück in der NHL. Der 21-jährige Verteidiger des EHC Biel, der Ende Juli in der 2. Runde als Nummer 60 gedraftet worden war, hat einen 3-Jahres Entry Level Vertrag bei den Arizona Coyotes unterschrieben. «Wir sind stolz, dass ein Bieler Junior in der NHL mitwirken wird», freut sich der EHCB in einem Communiqué. (nih)

Damien Riat spielt in der kommenden Saison für Lausanne. In der letzten Saison stand der 24-jährige Offensivspieler für Genf-Servette auf dem Eis. Eigentlich steht Riat bei den Washington Capitals unter Vertra, kann sich aber beim NHL-Club nicht wirklich durchsetzen. So spielte der 24-Jährige, nachdem er in der letzten Saison von Servette zurück in die USA ging, 33x für das Farmteam Hershey Bears auf dem Eis. (nih)

Die ZSC Lions statten den kanadischen Stürmer John Quenneville (25) mit einem Try-Out-Vertrag aus. Quenneville stösst am Dienstag zur Mannschaft, die sich derzeit im Trainingslager in Scuol befindet. Quenneville ist ein Erstrundendraft der New Jersey Devils aus dem Jahr 2014, der bis anhin 44 NHL-Partien für die Devils und die Chicago Blackhawks bestritten hat. Die Saison 2020/21 verbrachte er bei den Rockford IceHogs in der AHL. Mit Kanadas U18 gewann der Stürmer 2014 die WM-Bronzemedaille.

Die Verpflichtung von John Quenneville als fünften Ausländer ist unter anderem im Hinblick auf die Champions Hockey League gedacht, in der die ZSC Lions Ende August und Anfang September die vier Gruppenspiele gegen Helsinki und Frölunda bestreiten. (nih)

Nachdem der derzeitige CEO von Fribourg-Gottéron, Raphaël Berger, seinen Rücktritt zum 31. Dezember 2021 angekündigt hatte, leitete der Verwaltungsrat unverzüglich ein Einstellungsverfahren ein. Dieser ist nun zu einem Entscheid gekommen. John Gobbi wird der neue CEO des Vereins. Der viersprachige Tessiner ist in der Eishockeywelt einerseits für seine Spielerkarriere bekannt, in der er zwischen 1999 und 2018 für Ambri, Lausanne, Zürich und Genf spielte, und andererseits für die verschiedenen Positionen, die er innerhalb der Lausanne Hockey Club Group innehatte (Finanz- und Verwaltungsdirektor und Generaldirektor der Juniorenabteilung).Gobbi wird sein Amt am 1. Oktober 2021 antreten. (nih)

Wenn das nicht einmal ein kurioser Fall ist: Antidoping Schweiz hat den Kanadier Cory Conacher vom SC Bern wegen der Einnahme von Insulin für drei Monate gesperrt. Die Sperre, sie läuft aber bereits wieder diesen Donnerstag, 5. August, ab. Der Grund? Nun, der 31-Jährige benötigte aus gesundheitlichen Gründen die gemäss Dopingliste verbotene Substanz Insulin. Nach seinem Transfer von Lausanne zum SCB im vergangenen Februar versäumten es die Berner jedoch, bei Antidoping Schweiz fristgerecht den entsprechenden Antrag auf eine Ausnahmebewilligung für den Kanadier zu stellen. Die Folge – wie erwähnt: eine dreimonatige Sperre sowie eine Busse von 2500 Franken. Nun hat der SCB aber den Antrag nachgeholt, die Sperre sass Conacher ab. Folge: Der ehemalige NHL-Star darf normal trainieren, spielen – und ganz legal Insulin nehmen. (nih)

Mitte Mai gaben die ZSC Lions bekannt, dass sie den auslaufenden Vertrag mit Roman Wick nicht mehr verlängern würden. Danach war unklar, ob der langjährige Schweizer Nationalspieler seine Karriere bei einem anderen Club fortsetzt.

Nun bestätigt der 35-Jährige gegenüber «Tamedia» sein definitives Karriereende: «Ja, es ist definitiv vorbei», so Wick, der 748 Partien in der höchsten Schweizer Liga bestritt (222 Tore und 264 Assists). Der ex-Eishockeyprofi vertreibt sich seine Zeit nun gleich mit mehreren Projekten. Wick ist Mitbesitzer der Zürcher Bar Stubä, gestaltet Escape-Rooms um und arbeitet zudem im Ausstattungsteam für die neuen «Tatort»-Folgen bei der Zürcher Produktionsfirma C-Films mit. (flo)

Gleich zwei Schweizer spielen in der kommenden Saison für einen neuen NHL-Club. Der Zürcher Pius Suter verlässt Chicago und schiesst sich den Red Wings aus Detroit an. Nach einer überzeugenden Debüt-Saison unterschreibt er dort einen Zweijahres-Vertrag.

Eine weit weniger zufriedenstellende Saison hat Sven Bärtschi hinter sich. Bei den Vancouver Canucks wurde der Verteidiger in die AHL abgeschoben. Nun nimmt der 28-Jährige einen neuen Anlauf und schliesst sich den Vegas Golden Knights an. Er unterschreibt einen Zwei-Weg-Vertrag über eine Saison. (law)

imago images/Icon SMI

Lausanne hat einen neuen Cheftrainer. Der 49-jährige John Fust tritt die Nachfolge von Craig MacTavish an, dessen Vertrag nach dem Ausscheiden in den Playoff-Viertelfinals nicht verlängert wurde.

Mit Fust haben die Lausanner einen Mann aus den eigenen Reihen befordert. Er wechselte 2017/18 zu Lausanne als Cheftrainer und sicherte den Ligaverbleib. Anschliessend übernahm er die Leitung der Juniorenabteilung. In der vergangenen Saison arbeitete er als Assistenztrainer von MacTavish. Nun übernimmt er also wieder ein Amt als Cheftrainer.

Der Schweiz-Kanadier begann seine Trainerkarriere in Visp. Nach drei Jahren bei den SCL-Tigers wurde er zum Cheftrainer der Schweizer U-20-Nationalmannschaft ernannt. Nach einem weiteren Jahr bei Visp wechselte er zu Lausanne.

Wer Leistung bringt, sorgt für Aufsehen. So ist es auch bei Gregory Hofmann der Fall.

Der lieferte nämlich nicht nur in der Saison beim Schweizer Eishockey-Meister EV Zug starke Leistungen ab – in der er in 51 Spielen 24 Treffer landen und 31 Assists verbuchen konnte, sondern überzeugte neben der National League auch im Nationaldress bei der WM in Lettland, wo er im Schweizer Team für Wirbel sorgte.

In der kommenden Saison wird Hofmann also für die Columbus Blue Jackets auf dem Eis stehen. Diese hatten im vergangenen Februar die Rechte an Hofmann von den Carolina Hurricanes übernommen. Das Besondere – Hofmann bekommt einen Einwegvertrag. Das heisst, dass er bei einer Degradierung in die AHL den gleichen Lohn wie in der NHL erhält – und das sind satte 900’000 Dollar. Ausserdem steht mit Dean Kukan ein weiterer Schweizer bei der Franchise aus dem Bundesstaat Ohio unter Vertrag.

Da er bei EV Zug jedoch noch einen gültigen Vertrag bis 2023 besitzt, bedeutet das für den Club, dass sie nun fünf ausländische Spieler in der kommenden Saison einsetzen dürfen.

Transfercoup des EHC Biel: Die Seeländer vermelden die Verpflichtung von Gaëtan Haas von den Edmonton Oilers. Haas wird ab nächster Woche das Sommertraining mit dem Team aufnehmen. Der Ex-NHL-Star freut sich über die Rückkehr in die Schweiz. Er sagt: «Ich bin sehr glücklich, wieder zu Hause zu sein. Der Staff, die Spieler und eine brennende Tissot-Arena zu sehen, ist alles, was ich will.» Sportchef Martin Steinegger meint: «Mit den gesammelten Erfahrungen wird Gaetan bei uns ein führender Teamleader sein.» Haas bestritt 95-NHL-Einsätze für die Edmontoin Oilers und feierte mit dem SC Bern einen Schweizer-Meister-Titel. (nih)

Yannick Weber stösst aus der NHL zu den ZSC Lions und unterschreibt einen Dreijahresvertrag. In Nordamerika spielte der 32-Jährige fünf Jahre für die Montreal Canadiens, drei Jahre für die Vancouver Canucks und vier Jahre für die Nashville Predators. In der letzten Saison stand der Verteidiger bei den Pittsburgh Penguins unter Vertrag. Weber absolvierte insgesamt 541 Partien in der NHL und sammelte 100 Skorerpunkte.

ZSC-Sportchef Sven Leuenberger sagt zur Verpflichtung: «Yannick ist ein starker und erfahrener Verteidiger. Er kann sowohl im Boxplay wie auch im Powerplay eingesetzt werden. Gerade für unser Powerplay war nach Petterssons Abgang wichtig, über einen zweiten Rechtsschützen nebst Noreau zu verfügen. Yannick wird uns da mit seinem sehr guten Schuss helfen.» (hua)

Der HC Davos komplettiert sein Ausländerquartett mit einem schwedischen Neuzugang. Die Bündner holen den 30-jährigen Stürmer Dennis Rasmussen. Der Center stand bis vor wenigen Tagen mit Schweden noch im Einsatz an der Hockey-WM in Riga. Rasmussen stösst vom KHL-Club Magnitogorsk zu den Davosern.

Dennis Rasmussen ist ein klassischer Zweiweg-Center, der mit seinen ausgeprägten Stock-und Schussskills sowohl offensiv, aber mit seinen Fähigkeiten im Penaltykilling dem HCD auch defensiv viel helfen kann. Dennis Rasmussen unterschrieb beim HC Davos einen Vertrag bis Ende Saison 2022/23. (fos)

Im Viertelfinal der Eishockey-WM in Riga kommt es am Donnerstag um 15.15 Uhr zum Prestige-Duell zwischen der Schweiz und Deutschland. Die Deutschen gewinnen am Dienstagabend ihr alles entscheidende letzte Gruppenspiel gegen Lettland 2:1. Angepeitscht von einigen heimischen Fans, konnten die Letten auf einen frühen 0:2-Rückstand nicht mehr reagieren. Für die Gastgeber und Mannschaft des ehemaligen ZSC-Trainer Bob Hartley ist damit das Turnier bereits nach der Vorrunde beendet.

In den weiteren Viertelfinalpartien kommt es zu den Duellen USA – Slowakei, Finnland – Tschechien und zum Klassiker zwischen Russland und Kanada. Die Kanadier hatten am Dienstagnachmittag gegen Finnland 2:3 nach Penaltyschiessen verloren und mussten bis zuletzt um ihren Platz unter den letzten Acht zittern. Weil es in der Partie zwischen Deutschland und Lettland jedoch nach 60 Minuten einen Sieger gab, kommen die Ahornblätter als Vierte ihrer Gruppe in den Viertelfinal. Dort wird der grosse Abwesende Schweden sein, das erstmals seit 84 Jahren in der Vorrunde hängen blieb. (erh)

Ungewohnte Situation für die Ahornblätter an der Eishockey-WM: Nach dem letzten Vorrundenspiel ist Kanada noch nicht definitiv im Viertelfinal, muss gar noch um diesen zittern. Die Kanadier verloren das Direktduell gegen Finnland 2:3 (1:0, 1:1, 0:1) im Penaltyschiessen und kommen nach sieben Partien auf zehn Punkte. Vor den Abendpartien liegt Kanada auf Rang 3, gefolgt von den Kasachen, die ihrerseits auf zehn Punkte kommen.

Den Kanadiern den Viertelfinalplatz noch streitig machen können Deutschland und Lettland, die am Abend (19.15 Uhr) aufeinander treffen. Im Falle einer Niederlage gegen die Letten in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen käme Deutschland auf die gleiche Punktzahl wie die Kanadier und die Kasachen, wäre im direkten Vergleich dieser drei Teams aber insgesamt besser. (erh/dpa)

Nach dem Pflichtsieg gegen Belarus, muss die Schweizer Hockey-Nati am Dienstag im letzten Gruppenspiel noch gegen Grossbritannien antreten. Bereits am Tag zuvor ist aber klar: Die Schweiz steht im Viertelfinal der WM in Riga. Im grossen Duell zwischen Schweden und Russland verloren die Schweden am Montagabend nach Penaltyschiessen mit 2:3. Damit ist auch klar: Der Schweizer Angstgegner aus Schweden ist raus und muss die Heimreise antreten.

«Mut. Vertrauen. Stärke. Stolz.», schreibt der Schweizer Eishockeyverband am spielfreien Montag auf seiner Facebook-Seite. Darunter sind zwei Mannschaftsbilder unserer Nati zu sehen – eines mit und eines ohne Maske. Statt mutig, stark oder stolz zeigt sich Nati-Star Sven Andrighetto während des Fotoshootings vor allem spitzbübisch. Im Vergleich zu seinen Teamkollegen interpretiert der ZSC-Stürmer die korrekte Tragart der Schutzmaske etwas anders. Weil die Nati-Spieler während der WM regelmässig auf das Corona-Virus getestet werden, wird man den kleinen Scherz aber verkraften können. (law)

Das Abenteuer Nordamerika ist für Gilles Senn beendet. Der 25-jährige Schweizer kehrt nach zwei Jahren bei den New Jersey Devils zurück zum HC Davos. 2017 drafteten die Devils Gilles Senn in der fünften Runde, 2019 holte die NHL-Franchise den 195 cm grossen Torhüter mit einem Entry Level Vertrag für zwei Jahre nach Nordamerika.

Nach zwei von der Corona-Pandemie geprägten Saisons, in der Gilles Senn 44 AHL- und zwei NHL-Partien im Dress der Devils bestreiten konnte, kehrt er nun zum HC Davos zurück.Dort unterschreibt er einen Dreijahresvertrag. (fos)

Ramon Untersander verlängert beim SCB um drei Jahre
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