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«Halyna Hutchins war nicht nur eine der talentiertesten Personen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, sondern auch eine Freundin», schrieb David Halls in einer am Montag von der «New York Times» veröffentlichten Erklärung.

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Ende Oktober hatte Alec Baldwin auf seinem Filmset «Rust» die Kamerafrau Halyna Hutchins erschossen. 

Ende Oktober hatte Alec Baldwin auf seinem Filmset «Rust» die Kamerafrau Halyna Hutchins erschossen.

AFP

Dies mit einer Requisitenwaffe – Baldwin wusste anscheinend nicht, dass sie geladen war. 

Dies mit einer Requisitenwaffe – Baldwin wusste anscheinend nicht, dass sie geladen war.

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Kurz darauf räumte der Regieassistent David Halls ein, er habe die Waffe nicht ausreichend geprüft. 

Kurz darauf räumte der Regieassistent David Halls ein, er habe die Waffe nicht ausreichend geprüft.

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  • Am Set vom Low-Budget-Western «Rust» hat Alec Baldwin seine Kamerafrau erschossen, weil er anscheinend nicht wusste, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte.

  • Der Regieassistent David Halls hatte die Waffe nur unvollständig geprüft, bevor er sie Baldwin gab.

  • Schon 2019 war Halls bei einem früheren Job wegen eines Zwischenfalls mit einer Waffe gefeuert worden, weil eine Waffe losgegangen war und eine Person verletzt hatte.

  • Jetzt spricht der Regieassistent erstmals über den jüngeren Vorfall.

Der Regieassistent, der Hollywood-Star Alec Baldwin bei Dreharbeiten eine geladene Pistole überreicht hatte, hat sich erstmals öffentlich zu dem tödlichen Vorfall geäussert, zu seiner eigenen Rolle dabei jedoch geschwiegen. In einer am Montag (Ortszeit) von der «New York Times» veröffentlichten Erklärung schrieb David Halls, er sei «erschüttert und traurig» über den Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins bei dem Unglück.

«Halyna Hutchins war nicht nur eine der talentiertesten Personen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, sondern auch eine Freundin», schrieb Halls weiter. Er hoffe, dass die «Tragödie» die Filmindustrie dazu bewege, «ihre Werte und Praktiken zu überarbeiten, um sicherzustellen, dass nicht erneut jemand beim kreativen Prozess zu Schaden kommt».

Baldwin hatte mit der Requisitenwaffe versehentlich die Kamerafrau erschossen

Hollywoodstar Baldwin hatte während der Dreharbeiten zu dem Western «Rust» in Santa Fe versehentlich die Kamerafrau Hutchins erschossen, als er bei einer Probe eine Requisitenwaffe abfeuerte, die mit scharfer Munition geladen war. Die 42-Jährige starb kurz nach dem Vorfall im Krankenhaus. Regisseur Joel Souza wurde an der Schulter getroffen und verletzt.

Nach dem tödlichen Schuss hatte Regieassistent Halls gegenüber der Polizei eingeräumt, nicht alle Kugeln in der Trommel des Colts überprüft zu haben, bevor er ihn Baldwin mit der Versicherung überreichte, die Waffe sei sicher. Schon bei einem früheren Job war David Halls wegen eines Zwischenfalls mit einer Waffe gefeuert worden. Im Jahr 2019 war an einem Filmset, an dem er arbeitete, eine Waffe losgegangen und hatte ein Mitglied der Filmcrew leicht verletzt, wie der Fernsehsender CNN berichtete.

(AFP/sys)

Regieassistent äussert sich erstmals zum Unglück bei Baldwin-Film
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