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Roger Federer lässt für eine Charity-Aktion frühere Ausrüstungsgegenstände versteigern. Und der Start, er übertraf alle Erwartungen. So kamen für 20 Grand-Slam-Objekte mehr als 1,5 Millionen Franken zusammen.

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Verschiedene Erinnerungsstücke sind diese Woche verkauft worden. 

Verschiedene Erinnerungsstücke sind diese Woche verkauft worden.

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Und der Start im renommierten Auktionshaus übertraf alle Erwartungen. 

Und der Start im renommierten Auktionshaus übertraf alle Erwartungen.

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Auf Instagram schreibt Federer: «Ich bin demütig, dass wir so viel Geld für die Roger Federer Foundation sammeln konnten.»

Auf Instagram schreibt Federer: «Ich bin demütig, dass wir so viel Geld für die Roger Federer Foundation sammeln konnten.»

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  • In der nächsten Woche fängt Wimbledon an.

  • Roger Federer will das Turnier gewinnen.

  • Am Rand des Turniers versteigerte der Schweizer über 320 Erinnerungsstücke.

  • Das Geld ist für die Roger Federer Foundation.

Da wird sich der Tennis-Megastar Roger Federer freuen. Sehr. So versteigerte der Schweizer am Rand des Wimbledon-Turniers in London 320 Erinnerungsstücke. Und der Start im renommierten Auktionshaus übertraf alle Erwartungen. Die 20 Grand-Slam-Objekte, die an der ersten Auktion versteigert worden sind, brachten insgesamt rund 1,2 Millionen Pfund, umgerechnet etwa 1,5 Millionen Franken – und damit rund dreimal mehr, als geschätzt worden war. Am begehrtesten waren Federers Sieger-Outfits inklusive Rackets von Wimbledon 2007 und dem French Open 2009: Beide kamen für 187’500 Pfund oder 239’000 Franken unter den Hammer.

Auf Instagram schreibt Federer: «Ich bin demütig, dass wir so viel Geld für die Roger Federer Foundation sammeln konnten.» Und Dr. Bertold Müller, der als Geschäftsführer Kontinentaleuropa, Afrika und Naher Osten für Christie’s von Anfang an involviert und auch in London war, meint gegenüber dem «Tagesanzeiger»: «Mit Superlativen soll man vorsichtig sein. Aber man darf sagen, dass dies die wichtigste Auktion eines Einzelsportlers ist, die je auf den Markt gekommen ist.»

Und weiter meint er: «Es war fantastisch, zu sehen, wie Federer als Ikone viele Leute dazu bringt, sich für seine Objekte zu interessieren. Wir hatten Bieter von jedem Kontinent – im Saal, am Telefon und über das Internet. Es war eine grosse Begeisterung spürbar.» Janine Händel von der Roger Federer Foundation sagt: «Die Auktion übertrifft schon jetzt alle unsere Erwartungen.»

Federer bedankt sich auf Instagram.

Federer bedankt sich auf Instagram.

Instagram

Federer zeigt sich gut gelaunt

Federer selbst war bei der Auktion nicht dabei. Er befindet sich wegen Wimbledon in einer Bubble, darf eigentlich nur im Hotel, Auto und auf den Plätzen sein. So ist klar, dass sich der Tennis-Megastar derzeit auf Wimbledon vorbereitet. Beim Turnier, das in der nächsten Woche startet, will der 39-Jährige überzeugen. Viele Tennis-Fans fragen sich: Hat Federer nochmals die Chance, das Turnier zu gewinnen?

Sicher ist: Rafael Nadal (ATP 3) und Dominic Thiem (ATP 5), zwei grosse Namen, haben für das Grand-Slam-Turnier bereits abgesagt. Und nun geht der Schweizer seinem grössten Kontrahenten, der Weltnummer eins Novak Djokovic, längstmöglich aus dem Weg. Denn der 20-fache Grand-Slam-Champion und der Serbe – er steht aktuell bei 19 Titeln – wurden nicht in dieselbe Tableauhälfte gezogen. Federer (ATP 8) trifft in der ersten Runde auf den Franzosen Adrian Mannarino. Gegen die Weltnummer 42 hat der 39-Jährige in sechs Partien noch nie verloren.

Auf Instagram zeigt sich Federer jedenfalls gut gelaunt. In seinen Stories sieht man, wie er trainiert, lacht und auf dem Court das Globi-Buch «Globi und Roger» sucht.

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Roger Federer versteigert Erinnerungsstücke für 1,5 Millionen Franken
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