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Der 21-jährige Robert Aaron Long erschoss in Massage-Salons im US-Staat Georgia acht Menschen. Der Sprecher des Sheriffs ist nun mit seinen Äusserungen in die Kritik geraten.

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Fehlender Respekt: Die Aussagen von Sprecher Jay Baker kamen nicht gut an. (17. März 2021)

Fehlender Respekt: Die Aussagen von Sprecher Jay Baker kamen nicht gut an. (17. März 2021)

Getty Images via AFP/Megan Varner

Der 21-jährige Robert Aaron Long soll seine Sexsucht als Qual empfunden haben.

Der 21-jährige Robert Aaron Long soll seine Sexsucht als Qual empfunden haben.

REUTERS

«Es war etwas, dass er als unglaubliche Folter empfunden hat», sagt ein ehemaliger Zimmergenosse.

«Es war etwas, dass er als unglaubliche Folter empfunden hat», sagt ein ehemaliger Zimmergenosse.

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  • Der 21-jährige Robert Aaron Long tötete am Dienstag acht Menschen in Massage-Salons.

  • Wegen seiner Sexsucht befand er sich mehrere Male in Entzugskliniken.

  • Nun wurde die Kommunikation des Sheriff-Sprechers scharf kritisiert.

Ein Sheriff aus dem US-Staat Georgia hat nach Entrüstung über Äusserungen eines Polizeisprechers zu den Bluttaten in drei Massagestudios im Grossraum Atlanta sein Bedauern ausgedrückt. Sein Sprecher Jay Baker hatte einen Tag zuvor unter anderem erklärt, der 21-Jährige, der bei den Angriffen in drei Massagesalons sieben Frauen und einen Mann getötet haben soll, habe «einen schlechten Tag» gehabt. Vorgeworfen wird dem 21-Jährigen achtfacher Mord.

Sheriff Frank Reynolds erkannte in einer Mitteilung vom Donnerstag an, dass einige der Äusserungen seines Sprechers Ärger ausgelöst hätten. Es sei nicht das Ziel gewesen, es an Respekt gegenüber den Opfern vermissen zu lassen. Baker habe eine schwierige Aufgabe erfüllen müssen, die zu den härtesten Jobs in 28 Jahren des Mannes bei den Strafverfolgungsbehörden gehört habe.

Sechs der getöteten Frauen waren asiatischer Abstammung. Der Tatverdächtige hatte gegenüber Polizisten behauptet, er sei nicht rassistisch motiviert gewesen. Er gab an, an einer Sexsucht zu leiden. Die Polizei erklärte, es habe den Anschein, dass der Mann Orte angegriffen habe, die er als Quellen der Versuchung angesehen habe. Man arbeite immer noch daran, das Motiv zu klären.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass der Schütze womöglich weitere Angriffe plante. Der 21-Jährige sei nach den tödlichen Schüssen auf sieben Frauen und einen Mann in Richtung Florida gefahren, wo er es wohl auf «irgendeine Art von Pornoindustrie» abgesehen habe, hatte Baker erklärt.

(DPA/chk)

Schütze von Atlanta habe «schlechten Tag» gehabt
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