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In Arizona sind selbstfahrende Taxis im Einsatz. Ein Video zeigt, wie eines dieser Autos in eine missliche Situation gerät – wegen eines Strassen-Kegels.

  • Ein selbstfahrendes Taxi des Unternehmens Waymo ist in den USA mitten auf der Strasse stecken geblieben.

  • Grund dafür waren Strassen-Kegel, die den Weg blockierten.

  • Dem Auto gelang es nicht, alleine einen Ausweg aus der Situation zu finden.

  • Nur mit Hilfe eines Waymo-Mitarbeiters konnte das Auto schliesslich aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Seit Oktober letzten Jahres sind im US-Bundesstaat Arizona in Phoenix selbstfahrende Taxis des Unternehmens Waymo im Einsatz. Zu einem grossen Teil funktioniert diese Technologie reibungslos, dass dies allerdings nicht auf alle Fahrten zutrifft, zeigt das Video eines Passagiers, das während einer Fahrt gleich mehrere grobe Fehler des selbstfahrenden Autos aufgezeichnet hat.

Erste Probleme zeigten sich, als das Auto nach rechts in eine Strasse abbiegen sollte, der Streifen, welchen das Gefährt anpeilte, aber mit Strassen-Kegeln blockiert war. Anstatt auf den zweiten Streifen auszuweichen, blieb das Gefährt einige Momente lang einfach stehen. Schliesslich entschied es sich trotzdem zum Abbiegen, versuchte aber erneut, auf die Spur mit den Strassen-Kegeln auszuweichen. Das Auto brach das Manöver aber ab, als es einen Strassen-Kegel direkt vor sich fand und blieb zwischen den beiden Spuren mitten auf der Strasse stehen.

Pannenhilfe unterwegs

Vier Minuten lang bewegte sich das Auto nun gar nicht mehr – während es den Verkehr rundherum deutlich beeinträchtigte. Im Video sind immer wieder die Hupen von vorbeifahrenden Autos zu hören, die teilweise über eine doppelt durchgezogene Linie ausweichen mussten, um das parkierte Gefährt zu umfahren. Auch als ein Baustellen-Arbeiter den Strassen-Kegel vor dem Waymo-Car entfernte, konnte das Auto nicht dazu gebracht werden, weiter zu fahren.

Der Passagier im selbstfahrenden Auto hatte mittlerweile die Service-Stelle von Waymo kontaktiert. Dort wurde ihm versichert, dass die Pannenhilfe bereits unterwegs sei. Die Waymo-Mitarbeiterin zeigte sich aber sichtlich überrascht, als das Taxi plötzlich unaufgefordert ansprang und weiter fuhr.

Aber auch diese Fahrt dauerte nur kurz. Weitere Strassen-Kegel brachten das Taxi nur wenige Augenblicke später bereits wieder zum Stopp. Währenddessen wurde der Passagier angewiesen, still zu sitzen und den Sicherheitsgurt anzulegen.

Auto flieht

Wenige Minuten später erreichte der Pannendienst das abgestellte Taxi. «Machen Sie lieber schnell, oder es wird Ihnen wieder entfliehen», warnte der Passagier den Waymo-Mitarbeiter – und er hatte Recht. Tatsächlich fuhr das Auto in dem Moment, in welchem der Pannendienst-Mitarbeiter auf das Auto zuging, wieder an und fuhr einige Meter weiter.

«Ich habe keine Ahnung, was vor sich geht», sagt der Passagier im Video. Dieses Mal gelang es dem Waymo-Mitarbeiter allerdings, in das Auto einzusteigen und die manuelle Steuerung einzuschalten. Der Passagier erreichte sein Ziel schliesslich mit rund 20-minütiger Verspätung, wie er gegenüber CNN erzählt. Die Kosten für die Fahrt wurden ihm zurückerstattet.

Baustellen sind problematisch

«Wer rechtzeitig am Ziel ankommen möchte, sollte lieber nicht auf Waymo zurückgreifen», so der Passagier. Aber Sorgen über seine Sicherheit habe er sich während des ganzen Manövers nicht gemacht. Tatsächlich habe er bereits 146 Trips mit Waymo-Taxis gemacht und werde den Service auch in Zukunft nutzen. «Die Technologie ist so eindrucksvoll. Es wäre falsch, sie für diesen einen Fehler abzuschreiben.»

Auch Waymo bedauert den Vorfall gegenüber CNN und bezeichnet ihn als «nicht ideal». Tatsächlich ist es bekannt, dass Baustellen für selbstfahrende Autos ein grosses Hindernis darstellen können. Denn solche Technologie verlässt sich stark auf detaillierte Karten ihrer Umgebung, um sicher navigieren zu können. Verändert sich diese Umgebung, ohne dass dies auf der internen Karte vermerkt ist, kann es zu Problemen kommen, wie sie im Video zu sehen sind.

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Selbstfahrendes Taxi bleibt auf Strasse stecken und flüchtet vor Pannendienst
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