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Das US-Repräsentantenhaus hat eine Untersuchung gegen den republikanischen Abgeordneten Matt Gaetz eingeleitet.

Ihm werden «sexuelles Fehlverhalten und/oder illegaler Drogenkonsum» vorgeworfen: Der Abgeordnete Matt Gaetz. (9. April 2021)

Ihm werden «sexuelles Fehlverhalten und/oder illegaler Drogenkonsum» vorgeworfen: Der Abgeordnete Matt Gaetz. (9. April 2021)

Getty Images via AFP/Joe Raedle

Der Ethikausschuss des US-Repräsentantenhauses gab die Untersuchung gegen den republikanischen Abgeordneten Matt Gaetz, glühender Anhänger von Ex-Präsident Donald Trump, wegen möglicher Verstösse «gegen Regeln des Repräsentantenhauses, Gesetze oder andere Verhaltensstandards» am Freitag bekannt.

Es gebe «öffentliche Anschuldigungen», dass der 38-Jährige sich womöglich «sexuelles Fehlverhalten und/oder illegalen Drogenkonsum» habe zuschulden kommen lassen, im Parlament «unangebrachte Bilder oder Videos» gezeigt, Wahlkampfmittel für persönliche Zwecke genutzt und Bestechung, unangemessene Zuwendungen oder nicht erlaubte Geschenke angenommen habe.

Anderen Abgeordneten Nacktfotos gezeigt

Die «New York Times» hatte vergangene Woche Justizermittlungen gegen den rechtspopulistischen Abgeordneten aus dem Bundesstaat Florida enthüllt. Im Raum steht unter anderem der Vorwurf einer sexuellen Beziehung zu einer 17-Jährigen. Medienberichten zufolge soll der für scharfe Rhetorik und polemische Auftritte bekannte Trump-Unterstützer ausserdem anderen Abgeordneten Nacktfotos von Frauen gezeigt und mit sexuellen Abenteuern geprahlt haben.

Die Justizermittlungen gegen Gaetz begannen bereits während Trumps Amtszeit. Die Vorwürfe stehen in Zusammenhang mit Ermittlungen gegen einen Bekannten des Abgeordneten in Florida, dem Sexhandel mit Minderjährigen zur Last gelegt wird. Medienberichten zufolge soll der Mann womöglich Frauen an Gaetz vermittelt haben.

Gaetz, der bislang nicht formal beschuldigt wurde, hat die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Vergangene Woche sorgte er mit der Erklärung für Aufsehen, im Zusammenhang mit den Vorwürfen seien er und sein Vater um 25 Millionen Dollar erpresst worden.

(AFP/chk)

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