Spitzentreffen in Kloten: Was sich die Chefs der Swiss und des Flughafens Zürich von Guy Parmelin erhoffen

Die arg gebeutelte Luftfahrtbranche hat sich an den Bundespräsidenten gewandt. Sie wünscht sich von der Politik mehr Unterstützung – und nennt drei Punkte.

Bundespräsident Guy Parmelin spricht zu den Medien an einem Point de Presse über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Zürcher Wirtschaft, den Flughafen und den Tourismus.

Bundespräsident Guy Parmelin spricht zu den Medien an einem Point de Presse über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Zürcher Wirtschaft, den Flughafen und den Tourismus.

Ennio Leanza / KEYSTONE

Der Hilferuf am derzeit stillen Flughafen Zürich ist laut: Eine Allianz aus Vertretern der Reise- und Tourismusindustrie hat Bundespräsident Guy Parmelin am Donnerstag ihre Forderungen übergeben, die zu einer raschen Erholung des Marktes beitragen sollen.

Die Allianz-Mitglieder hatten die Forderungen an einem Krisengipfel unter dem Motto «Back in the air» (Zurück in der Luft) ausgearbeitet. Dazu gehören unter anderem die Swiss, ihre Personalverbände Kapers und Aeropers, die Landesflughäfen Zürich, Basel und Genf, Easyjet Switzerland, Hotelplan, Schweiz Tourismus, Skyguide sowie der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse.

3000 Stellen bereits verschwunden

Swiss-Chef Dieter Vranckx und Flughafen-Zürich-Chef Stephan Widrig konnten am Donnerstag ihre Anliegen im direkten Gespräch mit Parmelin darlegen. Die Branche verlangt von der Regierung weniger Reisebeschränkungen, freie Aus- und Einreisen für Passagiere, die geimpft, genesen oder negativ auf Covid-19 getestet wurden – und einen digitalen Impf- und Testpass.

Von der Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh erhielt Bundespräsident Guy Parmelin ein Miniaturflugzeug der Swiss überreicht.

Von der Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh erhielt Bundespräsident Guy Parmelin ein Miniaturflugzeug der Swiss überreicht.

Ennio Leanza / KEYSTONE

Die Zeit drängt: Laut der Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh sind seit Krisenbeginn bereits 3000 Arbeitsplätze am Flughafen verschwunden.

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