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An einer Schule in Dietikon ZH konnte eine Pausenaufsicht knapp verhindern, dass eine Nachstellung von «Squid Game» ausartete. Mit einem Brief wurden die Eltern informiert.

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Schweizer Schulen haben mit «Squid Game»-Spielen zu kämpfen.

Schweizer Schulen haben mit «Squid Game»-Spielen zu kämpfen.

AFP

Die Stierenmatt informierte die Eltern der Schülerinnen und Schüler, es habe in einer 10-Uhr-Pause eine «unschöne Szene» gegeben.

Die Stierenmatt informierte die Eltern der Schülerinnen und Schüler, es habe in einer 10-Uhr-Pause eine «unschöne Szene» gegeben.

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Einige Kinder der ersten bis vierten Klassen wollten gemäss Brief eine Szene aus «Squid Game» nachspielen.

Einige Kinder der ersten bis vierten Klassen wollten gemäss Brief eine Szene aus «Squid Game» nachspielen.

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  • An zwei Schulen im Kanton Zürich wurden «Squid Game»-Spiele nachgestellt.

  • In einem Fall konnte die Pausenaufsicht «nur mit Mühe» eine Prügelei verhindern.

  • Nun wurden die Eltern informiert.

Der Hype um die Netflix-Erfolgsserie «Squid Game» hat die Schweizer Schulen erreicht. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, verschickte die Stierenmatt in Dietikon ZH einen entsprechenden Brief. Darin informierte die Schule die Eltern der Schülerinnen und Schüler, es habe in einer 10-Uhr-Pause eine «unschöne Szene» gegeben.

Einige Kinder der ersten bis vierten Klassen wollten gemäss Brief eine Szene aus «Squid Game» nachstellen. «Beim zunächst harmlosen Pausenplatzspiel ging es darum, die Verlierer und Verliererinnen zu verprügeln», zitiert der «Tages-Anzeiger» aus dem Schreiben. Dazu sei es schliesslich nicht gekommen, doch die Pausenaufsicht habe «nur mit Mühe» durchgreifen können, da so viele Kinder beteiligt gewesen seien.

Spiele werden nicht toleriert

Gemäss Eltern, die im Bericht zu Wort kommen, habe die Schule vorbildlich auf den Vorfall reagiert. Die Kinder seien am Tag danach dreimal darüber aufgeklärt worden, dass solche Spiele nicht toleriert würden. Daraufhin wurden die Eltern informiert.

Zudem habe die Schulsozialarbeit ein ausführliches Dokument zum Thema an die Mitarbeitenden verschickt. Es enthalte Tipps für Lehrpersonen und Eltern und plädiere für einen konstruktiven Umgang.

Auch in einer Schule in der Stadt Zürich wurde «Squid Game» gespielt. Die Verliererinnen und Verlierer seien allerdings nicht verprügelt, sondern «gehügelt» worden – sprich, die anderen Kinder legten sich alle zusammen auf sie drauf.

Es ist nicht das erste Mal, dass es in der Schweiz an Schulen zu «Squid Game»-Nachstellungen kommt. Drei Schulen im Raum Lausanne verschickten wegen solchen Pausenspielen bereits einen Brief an die Eltern. Problematisch sei, dass die Kinder teilweise auf Netflix Zugang zur Serie hätten, aber auch über Influencerinnen und Influencer auf Youtube, Tiktok und Instagram.

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«Squid Game» auf Pausenplatz – Prügelei nur mit Mühe verhindert
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