Publiziert

Auf den FC Luzern folgt der FC St. Gallen in den Cupfinal. Die beiden Mannschaften treffen am Pfingstmontag im Berner Wankdorf aufeinander.

Dank diesem Geniestreich von Basil Stillhart steht der FC St. Gallen im Cupfinal.

Quelle: SRF 

  • Servette und St. Gallen machten am Mittwochabend den zweiten Final-Teilnehmer im Schweizer Cup untereinander aus.

  • Für St. Gallen ist es die erste Finalteilnahme seit über 20 Jahren, dort treffen sie auf den FC Luzern.

  • Das Cupfinal wird am Pfingstmontag im Berner Wankdorf ausgetragen.

Für beide Teams war vor dem Halbfinal klar, dass es bei einem Sieg die erste Finalteilnahme im Schweizer Cup seit über 20 Jahren wäre. Und beide Teams starteten dann auch so, als ob sie um jeden Preis am Pfingstmontag im Berner Wankdorf gegen Luzern das Cupfinal spielen möchten.

Das Spiel startete wild. Ein Genfer hätte die Ostschweizer beinahe in Führung gebracht. Und das nur gerade mal nach 30 Sekunden. Jérémy Guillemenot kam nach einem Prellball alleine vor dem Genfer Tor zum Abschluss, sein Schuss ging aber knapp am Pfosten vorbei. Und nur eine Zeigerumdrehung später hatte Genf den Führungstreffer auf dem Kopf. Nach einem Eckball ging Kyie komplett vergessen und kam frei zum Kopfball, aber auch dieser streifte knapp am Gehäuse vorbei. Nach dem wilden Beginn flachte die Partie ein wenig ab und war von Zweikämpfen und Fouls geprägt. Nach 25 Minuten zeigte Schiedsrichter Jaccottet bereits drei gelbe Karten.

Danach ging es aber wieder weiter mit Grosschancen-Vergeben. Zuerst kamen die Genfer gefährlich vor das Tor von Espen-Keeper Zigi. Schalk wurde mustergültig lanciert und hätte nur noch einschieben müssen, vertändelte aber den Ball nach einem technischen Fehler. Auf der Seite der Ostschweizer vergab Guillemenot in der 28. Minute seine zweite Grosschance an diesem Abend. Wieder zog er alleine auf das Tor von Frick los, sündigte aber kläglich im Abschluss. Die 100 zugelassenen Fans im Stade de Genève sahen bei frühsommerlichen Temperaturen alles in allem aber eine unterhaltsame erste Halbzeit.

Später Siegtreffer entscheidet die Partie

Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit traf Guillemenot dann zur vermeintlichen 1:0-Führung für die Gäste. Jedoch stand er bei seinem Treffer im Abseits. In der 60. Minute reagierte Peter Zeidler und wechselte seine beiden Stürmer aus, Adamu und Duah ersetzten Guillemenot und Babic. Doch die erste gute Chance im zweiten Durchgang gehörte den Genfern. Servette-Captain Sauthier zog aus 25 Metern ab und zwang Zigi zu einer Parade. Der Schuss war tückisch, da er kurz vor Zigi noch einmal aufsetzte. Dann passierte lange nichts mehr. In der 78. Minute musste Servette-Keeper Frick eine misslungene Flanke von Cabral abwehren und prallte mit dem Rücken in den Pfosten. Ohne sein Eingreifen wäre der Ball jedoch im Tor gelandet.

Es waren dann auch die St. Galler, die das Spiel schon vor der Verlängerung für sich entscheiden wollten. Dann lief bereits die 83. Spielminute. Die Espen kombinierten sich über die rechte Seite durch. Alle rechneten mit einer Flanke von Basil Stillhart. Dieser hatte aber einen anderen Plan. Anstatt eine Flanke ins Zentrum zu schlagen, zog der St. Galler selbst ab und erwischte Frick auf dem falschen Fuss. Der Servette-Keeper machte dabei keine gute Figur. Bei dem knappen 1:0 blieb es dann auch, Servette konnte nicht mehr reagieren. Die Ostschweizer stehen somit zum ersten Mal seit 23 Jahren wieder einmal in einem Cup-Final.

Somit kommt es am Pfingstmontag, dem 24. Mai zur Finalpaarung zwischen dem FC Luzern und St. Gallen im Wankdorf in Bern.

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

St. Gallen gewinnt gegen Servette – im Cupfinal wartet nun der FC Luzern
Source:
Source 1

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here