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In Zukunft will Südkorea Satelliten in den Orbit bringen. Zudem macht das Land beim Artemis-Programm mit, das bemannte Landungen auf Mond und Mars zum Ziel hat.

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So soll die Rakete mal aussehen.

So soll die Rakete mal aussehen.

-/YNA/dpa

Die Entwicklungskosten betragen zwei Billionen Won (circa 1, 6 Milliarden Franken).

Die Entwicklungskosten betragen zwei Billionen Won (circa 1, 6 Milliarden Franken).

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Entwickelt wird die Rakete vom Koreanischen Raumfahrt-Forschungsinstitut (Kari). Nach dessen Angaben kann die Rakete einen 1,5 Tonnen schweren Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn in Höhe von 600 bis 800 Kilometern über der Erdoberfläche bringen.

Entwickelt wird die Rakete vom Koreanischen Raumfahrt-Forschungsinstitut (Kari). Nach dessen Angaben kann die Rakete einen 1,5 Tonnen schweren Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn in Höhe von 600 bis 800 Kilometern über der Erdoberfläche bringen.

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  • Südkorea hat eine eigene Trägerrakete für Satelliten entwickelt.

  • Bisher hat das Land etwa umgerechnet 1,6 Milliarden Franken in das Projekt investiert.

  • Im nächsten Jahr will Südkorea auch eine eigene Mondsonde starten.

Südkorea hat Medienberichten zufolge zum ersten Mal das vollständige Modell einer Weltraumrakete aus eigener Entwicklung vorgestellt. Eine Testversion der Trägerrakete mit dem Namen Nuri wurde an die Startplattform des Naro-Raumfahrtzentrums in Goheung im Süden des Landes verlegt und dort aufgerichtet.

An dem Modell soll unter anderem die Betankung an der Rampe getestet werden. Im Oktober dieses Jahres soll eine dreistufige Nuri-Rakete von Goheung aus einen Satelliten ins All schicken.

Autonom im Satellitengeschäft

Entwickelt wird die Rakete vom Koreanischen Raumfahrt-Forschungsinstitut (Kari). Nach dessen Angaben kann die Rakete einen 1,5 Tonnen schweren Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn in Höhe von 600 bis 800 Kilometern über der Erdoberfläche bringen.

Im Rahmen seines ehrgeizigen Raumfahrtprogramms entwickelt Südkorea eigene Trägerraketen, um möglichst im Geschäft um die Beförderung von Satelliten mitmischen zu können. Die Entwicklungskosten dafür betragen laut Yonhap zwei Billionen Won (circa 1, 6Milliarden Franken).

Anfang 2013 hatte Südkorea erstmals vom eigenen Land aus einen Forschungssatelliten in eine Umlaufbahn geschossen. Der Start gelang mit einer Trägerrakete KSLV-1, die mit russischer Hilfe gebaut wurde.

Mit der Nasa auf den Mars

Im nächsten Jahr will Südkorea auch eine eigene Mondsonde starten. Zudem gehört das Land zu den Unterzeichnerstaaten des Artemis-Programms der US-Raumfahrtbehörde Nasa für die Zusammenarbeit im Weltraum. Geplant ist, Menschen mit einem vollständig wiederverwendbaren Start- und Landesystem zu Zielen wie dem Mond und dem Mars zu schicken.

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(DPA/pco)

Südkorea will mit eigener Rakete autonomer werden
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