Der Diebstahl von Passwörtern und persönlichen Daten hat in der ersten Hälfte dieses Jahres zugenommen. Besonders oft tauschen Hacker die Daten auf Telegram aus.

Immer öfters klauen Hacker persönliche Daten und tauschen diese auf Telegram aus. (Symbolbild)

Immer öfters klauen Hacker persönliche Daten und tauschen diese auf Telegram aus. (Symbolbild)

Keystone

Persönliche Daten klauen und auf Telegram austauschen: Diese Praxis hat seit Anfang Jahr zugenommen, wie die Beratungsfirma CRIF am Montag in einer Mitteilung schreibt. Über eine Million Meldungen über IT-Angriffe seien in den ersten sechs Monaten des Jahres bei der Firma eingegangen. Dies entspricht einem Anstieg beim digitalen Datendiebstahl um über 50 Prozent. Besonders beliebt sind Passwörter, E-Mail-Adressen, Namen und Telefonnummern.

Fast die Hälfte der gehackten Konten waren laut CRIF mit Webseiten für Online-Spiele oder Dating verknüpft gewesen. Auch Foren und Streamingdienste waren anfällig für Hacks. Die gestohlenen Daten zirkulieren anschliessend im Darknet, wo sie für Betrugsversuche genutzt werden können.

Telegram wie Darkweb

Auch Telegram wird immer wichtiger für Hacker. «Telegram entwickelt sich neben dem Darkweb immer mehr zu einer Art virtuellem Treffpunkt für Hacker», heisst es in der Mitteilung. Das Ziel sei ebenfalls, Daten wie Listen mit gestohlenen E-Mail-Adressen oder Passwörtern auszutauschen.

Die CRIF AG Schweiz bezeichnet sich als «führende Wirtschaftsauskunftei» für Betrugsprävention. Ihre Kunden sind hauptsächlich Firmen und Privatpersonen. (gb)

Telegram wird zur Plattform für gestohlene Identitätsdaten
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