Tornados in den USA: Gouverneur von Kentucky befürchtet viele Tote

In mehreren US-Bundesstaaten haben Tornados am Freitag Abend massive Schäden verursacht. Alleine in Kentucky ist mit rund 50 Todesopfern zu rechnen.

Das Amazon distribution center in Edwardsville ist teilweise zerstört.

Das Amazon distribution center in Edwardsville ist teilweise zerstört.

Robert Cohen / AP

Zahlreiche Tornados haben am Freitagabend (Ortszeit) in mehreren US-Bundesstaaten gewütet und Schäden verursacht. Alleine im Westen des Bundesstaates Kentucky könnte es «wahrscheinlich mindestens 50 Tote» gegeben haben, sagte der Gouverneur Andy Beshear in einem Interview dem CNN-Lokalsender WLKY. Betroffen war in dem Staat vor allem der Ort Mayfield. Dort sei das Dach einer Fabrik eingestürzt, und es könnte viele Opfer geben, sagte Beshear.

CNN zufolge wüteten mindestens 24 Tornados in fünf US-Staaten. Auf einer Karte des Senders war zu sehen, dass sich das betroffene Gebiet von Norden nach Süden zog. Betroffen waren neben Kentucky zudem auch Tennessee, Missouri, Illinois und Arkansas, wo zunächst zwei Tote gemeldet wurden.

Im Süden von Illinois liess ein Tornado das Dach eines Amazon-Verteilzentrums teilweise einstürzen. Wie viele Menschen sich zu dem Zeitpunkt in dem Gebäude aufhielten, war zunächst laut dem Polizeichef in der betroffenen Stadt Edwardsville, Mike Fillback, unklar. Auch dort soll es Tote gegeben haben, weitere Details waren noch nicht bekannt. Die Rettungsarbeiten dauerten an.

Ein Überblick über Schäden und mögliche Opfer in den betroffenen US-Staaten war zunächst äusserst schwierig, da sich die Angaben schnell änderten. (dpa)

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