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Die Alarmzeichen, dass die Wirkung der Impfungen nachlässt, mehren sich. Laut Rudolf Hauri, Zuger Kantonsarzt, sind die Kantone parat, Auffrischungsimpfungen zu verabreichen, sobald diese zugelassen sind.

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Seit Anfang September häufen sich in der Schweiz jedoch die Impfdurchbrüche: Corona-Patient auf einer Intensivstation. (Archivbild)

Seit Anfang September häufen sich in der Schweiz jedoch die Impfdurchbrüche: Corona-Patient auf einer Intensivstation. (Archivbild)

20min/Marvin Ancian

Das Bundesamt für Gesundheit zögert bei den Auffrischimpfungen noch.

Das Bundesamt für Gesundheit zögert bei den Auffrischimpfungen noch.

20min/Marco Zangger

Laut Rudolf Hauri, Zuger Kantonsarzt, sind die Kantone bereit für die Booster. 

Laut Rudolf Hauri, Zuger Kantonsarzt, sind die Kantone bereit für die Booster.

BAG

  • Daten aus anderen Ländern lassen vermuten, dass eine Auffrischimpfung den Schutz vor dem Coronavirus wiederherstellen könnte.

  • Doch noch sind sie in der Schweiz nicht zugelassen.

  • Laut Rudolf Hauri, Zuger Kantonsarzt, sind die Kantone parat, Auffrischungsimpfungen zu verabreichen.

Der Schutz durch die Corona-Impfung schwächt sich nach einigen Monaten ab. Darauf deuten inzwischen auch Zahlen aus der Schweiz: Erstmals machen die Geimpften mehr als die Hälfte der hospitalisierten über 60-Jährigen aus. Daten aus anderen Ländern lassen vermuten, dass eine Auffrischimpfung den Schutz wiederherstellen könnte. Bei Swissmedic sind entsprechende Zulassungsgesuche von Moderna und Biontech/Pfizer seit gut einem Monat hängig. Die Behörde schreibt, dass die Impfstoffhersteller massgeblich die Geschwindigkeit der Zulassung bestimmen würden.

Die Kantone wären bereit, sofort mit Booster-Impfungen zu starten. Dies betont Rudolf Hauri, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, im Interview mit dem «Tages-Anzeiger». «Ich denke, dass wir nicht zu lange warten sollten», sagt er. «Ich finde es absolut richtig, dass Swissmedic und die Impfkommission Ekif einzig aufgrund von verfügbaren Daten und Fakten entscheiden und sich nicht unter Druck setzen lassen.»

Grundsätzlich könnten Heimärztinnen und -ärzte und Hausärztinnen und -ärzte bereits heute besonders gefährdeten Personen eine Auffrischimpfung verabreichen. Dazu müssten sie beim jeweiligen Kanton anfragen, um Covid-Impfstoff zu erhalten. Laut Hauri wurde diese Möglichkeit bis jetzt aber kaum oder gar nicht genutzt.

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Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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(chk)

Über die Hälfte der hospitalisierten Covid-Patienten ist geimpft und über 60
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