Umweltamt: Keine Rückstände von Dioxin in Russpartikeln festgestellt

Nach der Explosion und dem Brand in einer Leverkusener Müllverbrennungsanlage hat das nordrhein-westfälische Landesumwelt in den niedergegangenen Russpartikeln nach eigenen Angaben nur eine geringe Schadstoffbelastung entdeckt.

Bislang wurden nach dem Unglück vier Menschen tot geborgen.

Bislang wurden nach dem Unglück vier Menschen tot geborgen.

Oliver Berg/AP

(dpa) Es seien keine Rückstände von Dioxin und dioxinähnlichen Stoffen in den Russpartikeln festgestellt worden, teilte das Landesumweltamt am Freitag mit. Der Fachbereichsleiter für den Sondereinsatz des Landesumweltamtes, Ulrich Quass, sprach bei einer Pressekonferenz in Leverkusen zunächst von einer guten Nachricht.

Aber man wisse noch nicht, ob eventuell weitere Stoffe freigesetzt worden seien. Die Ermittlungen, welche Stoffe bei dem Unfall beteiligt gewesen seien, dauerten noch an.

Nach der Detonation am Dienstag hatten im Leverkusener Chempark – einem Gelände mit Chemie-Unternehmen – Tanks gebrannt, in denen nach früheren Angaben der Betreiberfirma Currenta «organische Lösungsmittel» lagerten. Bislang wurden vier Menschen tot gefunden. Nach zwei Vermissten wird weiterhin gesucht.

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