Und wieder wehte der Geist von Genf – so verlief das Treffen zwischen Putin und Biden

3 Stunden und 45 Minuten lang diskutierten Joe Biden und Wladimir Putin am Mittwoch in Genf über alles, was zwischen den beiden Ländern steht. Konkrete Ergebnisse gab’s wenige, die Gemütslage aber war nach dem Genfer Gipfel heiter. Nur auf die Frage nach Putins Seele wollte Biden partout nicht antworten.

Kurz vor dem Gipfel: Bundespräsident Guy Parmelin empfängt Putin und Biden in Genf.

Kurz vor dem Gipfel: Bundespräsident Guy Parmelin empfängt Putin und Biden in Genf.

Bild: Keystone

Vor sechs Jahren noch kümmerte sich der Weinbauer Guy Parmelin auf dem elterlichen Hof in Bursins um saftige Früchte. Am Mittwoch empfing er 35 Kilometer von seinem schmucken Heimatdorf entfernt zwei der mächtigsten Männer der Welt zum Genfer Gipfel und wünschte ihnen «fruchtbare Gespräche». Parmelin hielt sein Grusswort vor der prächtigen Villa La Grange kurz und knapp: «Willkommen in der Stadt des Friedens», sagte er zu Wladimir Putin und Joe Biden. «Ich wünsche Ihnen beiden fruchtbare Gespräche. Das ist im Interesse Ihrer beiden Länder und der ganzen Welt.» Um 13:25 Uhr schüttelten sich der Kreml-Chef und der US-Präsident lächelnd die Hand, dann verschwanden die beiden in der Bibliothek des Genfer Prachtbaus und bleiben da für 3 Stunden und 45 Minuten sitzen.

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