Angriff auf die Webseite des nationalen Komitees «Ehe für alle»: Eine sogenannte DDoS-Attacke legte die Seite am Mittwoch zeitweise lahm. Wer dahinter steckt, ist nicht bekannt.

Das Komitee «Ehe für alle» kämpft derzeit an vielen Fronten – auch online mit einer Attacke auf seine Homepage. (Symbolbild)

Das Komitee «Ehe für alle» kämpft derzeit an vielen Fronten – auch online mit einer Attacke auf seine Homepage. (Symbolbild)

Keystone

Ein Mitarbeiter des nationalen Komitees habe am Mittwoch bemerkt, dass die Webseite offline sei, teilte das Komitee mit. Nachfragen beim Provider zeigten dann, dass die Seite mit einer sogenannten DDoS-Attacke angegriffen wird. Dabei wird mit organisierten koordinierten Anfragen an den Server künstlich eine Überlastung des Datennetzes herbeigeführt. Der Angriff gilt dabei eindeutig der Webseite des nationalen Komitees: Gemäss dem Provider, der Aufrufe aus dem Ausland gesperrt und verdächtige IP-Adressen blockiert hat, fänden derzeit keine grösseren Angriffe auf andere Webseiten statt, so das Komitee.

Die Attacken kommen gemäss Mitteilung allerdings von IP-Adressen aus dem Ausland – beispielsweise aus Thailand oder Russland. Wer allerdings wirklich dahinter steckt, ist unklar. «Dies ist nicht nur ein Angriff gegen das Ja-Komitee, sondern gegen die ganze Schweizer Demokratie», verurteilt Kampagnenleiterin Olga Baranova den Angriff in der Mitteilung. (abi)

Website des Komitees «Ehe für alle» zeitweise offline
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